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    <title>Europa-Union Saar Pressemitteilungen</title>
    <description>Pressemitteilungen der Europa-Union Saar</description>
    <link>http://www.eu-saar.de/</link>
    <language>de</language>
    <pubDate>Sat, 19 Nov 2011 16:09:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>„Europäischstes Bundesland“ als Marke</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Europa-Union Saar hat auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein stärkeres europäisches Profil für das Saarland gefordert. Dies sei im föderalen Wettbewerb eine Überlebensfrage für das Land, erklärte Landesvorsitzender Hanno Thewes.</p> <p>Die Europa-Union fordert eine selbstbewusstere Vermarktung des Saarlandes als innovative, europafreundliche Region auf allen Ebenen. Die vorhandenen Potenziale müssten besser genutzt werden. Die Marke „europäischstes Bundesland“ konsequent vorangetrieben werden.&nbsp; </p> <p>Kritik wurde an dem Manifest der Zukunftsinitiative Saar laut. In dem 16-seitigen Dokument komme das Wort „Europa“ nur einmal und „SaarLorLux“ überhaupt nicht vor. </p> <p>Zahlreiche Mitglieder der der überparteilichen Organisation diskutierten in Saarbrücken ein neues Grundsatzprogramm der Europa-Union. </p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/europaeischstes-bundesland-als-marke-95.html</link>
      <pubDate>Sat, 19 Nov 2011 16:09:00 +0100</pubDate>
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      <title>Ein Präsident für Europa</title>
      <description><![CDATA[<h1>Die Europa-Union Saar unterstützt den Vorschlag von Finanzminister Wolfgang Schäuble zur Direktwahl eines europäischen Präsidenten.</h1> <p>„Dieser Vorschlag ist endlich eine Vision für Europa“, so Landesvorsitzender Hanno Thewes.&nbsp; &nbsp;Mit der Direktwahl eines Präsidenten würde ein kontinentales Forum geschaffen, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger mit Europapolitik auseinandersetzen könnten. Bisher spiele sich die Politik nur im nationalen Rahmen ab, das werde der Schicksalsgemeinschaft Europas nicht gerecht. „Wir brauchen in Zukunft mehr statt weniger Europa“, so Thewes. Schäubles Vorschlag sei hierfür richtungsweisend. </p> <p>Das bisherige Modell eines Präsidenten des Europäischen Rates, der von den Staatschefs bestimmt wird, habe sich nicht bewährt. </p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/ein-praesident-fuer-europa.html</link>
      <pubDate>Mon, 01 Aug 2011 12:38:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Offener Brief an Verkehrsministerin Dr. Peter: Europa-Union fordert Rückbau der Beschränkungen an der Goldenen Bremm</title>
      <description><![CDATA[<p>In einem offenen Brief an die saarländische Verkehrsministerin Simone Peter fordert die Europa-Union Saar die Landesregierung auf, in Berlin und Paris zu intervenieren, damit die Verkehrsbeschränkungen am Autobahngrenzübergang „Goldene Bremm“ abgebaut werden. Gerade vor dem Hintergrund der Einrichtung von Grenzkontrollen in Dänemark wäre es ein wichtiges politisches Signal, wenn zwischen dem Saarland und Lothringen wirklich freie Fahrt für Europäer erreicht würde. Es sei ein untragbarer Zustand, dass&nbsp; auf Höhe der ehemaligen Zollabfertigung&nbsp; die vierspurige Autobahn auf zwei Spuren eingeengt sei und zudem eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 10 km/h erfolge. &nbsp;Diese Verkehrseinschränkung &nbsp;verstoße gegen den Schengen-Vertrag, der den Mitgliedstaaten dauerhafte Barrieren und Beschränkungen beim Grenzübertritt untersage.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/offener-brief-an-verkehrsministerin-dr-peter-europa-union-fordert-rueckbau-der-beschraenkungen-an-der-goldenen-bremm.html</link>
      <pubDate>Wed, 06 Jul 2011 12:30:00 +0200</pubDate>
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      <title>Historischer Tag am 18. April</title>
      <description><![CDATA[<p>Am 18. April ist es 60 Jahre her, dass die Staaten Frankreich, Deutschland, Italien und Benelux mit dem Vertrag von Paris die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EKGS) gründeten und damit den Grundstein für die heutige Europäische Union legten. Diese auch&nbsp; „Montanunion“ genannte supranationale Einrichtung geht auf die Initiative des damaligen französischen Außenministers Robert Schumann zurück, der ein Jahr zuvor seinen Schuman-Plan vorstellte.</p> <p>„Die Gründung der Montanunion war der Beginn der Erfolgsgeschichte der Europäischen Einigung und nahm ihren Ausgang in unserer Region“, erklärte der Vorsitzende der Europa-Union Saar, Hanno Thewes. Robert Schuman entwickelte seinen Plan in seinem lothringischen Heimatort Scy-Chazelles. Das Montandreieck Saarland-Lothringen-Luxemburg wurde zur Keimzelle Europas. Die hohe Behörde der EGKS nahm am 23. Juli 1952 in Luxemburg ihre Arbeit auf und wurde zur Vorgängerorganisation der Europäischen Kommission.</p> <p>&nbsp;Die Europa-Union kündigte für 2012 eine große interregionale Feier an, um die historische Rolle der Saar-Lor-Lux-Region für die Geschichte Europa zu würdigen.</p> <p>Hauptziele des Robert-Schuman-Planes waren die Sicherung des Friedens durch die Vergemeinschaftung der Schlüsselindustrien von Kohle und Stahl sowie der wirtschaftliche Wiederaufbau Europas. 1957 folgten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und EURATOM. Die Montanunion lief im Jahr 2002 nach 50 Jahren aus und wurde in den EG-Vertrag überführt.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/historischer-tag-am-18-april.html</link>
      <pubDate>Mon, 18 Apr 2011 10:12:00 +0200</pubDate>
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      <title>Mitteilung der EU-Kommission: Nationales Steuerrecht diskriminiert mobile Europäer</title>
      <description><![CDATA[<p>﻿﻿﻿﻿﻿﻿Die Europäische Kommission hat die Mitgliedsstaaten in einer Mitteilung aufgefordert, grenzüberschreitende&nbsp; steuerliche Hindernisse für Bürgerinnen und Bürger der EU zu beseitigen. Dies teilte die Europa-Union Saar mit.</p> <p> Landesvorsitzender Hanno Thewes betonte, dass&nbsp; damit langjährige Forderungen der Grenzarbeitnehmer und Unternehmen&nbsp; in SaarLorLux&nbsp; unterstützt würden. Die EU-Kommission fordere die Nationalstaaten auf, „besondere Vorschriften für Grenzarbeitnehmer und mobile Arbeitnehmer zu erlassen, um der Wechselwirkung der Steuer- und Sozialversicherungssysteme in den verschiedenen Mitgliedsstaaten Rechnung zu tragen“.&nbsp; Die EU bestätige damit, dass viele steuerliche&nbsp; Regelungen der Nationalstaaten&nbsp; im Widerspruch zu den in den EU-Verträgen garantierten Grundfreiheiten stünden und damit grenzübergreifende Tätigkeiten behindert würden.&nbsp; <br />Bemängelt werden von der Kommission auch die unzureichenden Informationsangebote der Steuerverwaltungen für EU-Bürger. <br />&nbsp;Die Europa-Union fordere schon lange eine bessere Verzahnung der unterschiedlichen Systeme der Besteuerungs- und der Sozialsysteme.&nbsp; Die jetzt vorliegende Mittelung der EU-Kommission sei ein Handlungsauftrag für die Nationalstaaten und Rückenwind für mobile Europäer, so Thewes abschließend. <br />(Mitteilung KOM(2010)769)</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/mitteilung-der-eu-kommission-nationales-steuerrecht-diskriminiert-mobile-europaeer.html</link>
      <pubDate>Thu, 27 Jan 2011 18:17:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Saarland braucht französische Sprachoffensive nach dem Vorbild des Elsasses</title>
      <description><![CDATA[<p>Der Landesvorsitzende der überparteilichen Europa-Union, Hanno Thewes, fordert für das Saarland eine ähnliche Werbeoffensive für das Erlernen der Sprache des Nachbarn wie im Elsass. Dort hat die Region eine großangelegte Medienkampagne zur Förderung des Deutschlernens gestartet. </p> <p>„Die Elsässer haben erkannt, welche wirtschaftliche Bedeutung die deutschen Sprachkenntnisse haben“, so Thewes. Eine ähnliche Kampagne sei auch für das Saarland notwendig. Dabei sei Sprachenpolitik nicht mehr Kulturpolitik sondern Wirtschaftspolitik: „Wenn saarländische Unternehmen in Lothringen und Luxemburg erfolgreich sein wollen und wenn wir Kunden aus SaarLorLux ins Saarland ziehen wollen, dann brauchen wir gerade im Bereich der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer französische Sprachkenntnisse“, so der EU-Landesvorsitzende.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/saarland-braucht-franzoesische-sprachoffensive-nach-dem-vorbild-des-elsasses.html</link>
      <pubDate>Thu, 07 Oct 2010 09:00:00 +0200</pubDate>
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      <title>Landesvorstand kritisiert französische Schienensteuer</title>
      <description><![CDATA[<p>Die überparteiliche Europa-Union Saar kritisiert, dass mit der in Frankreich eingeführten Schienensteuer die grenzüberschreitende Mobilität massiv erschwert würde. Die Steuer wird ab diesem Jahr für alle Personenzüge, die nach Frankreich fahren, unabhängig von Häufigkeit und Kilometerzahl, pauschal fällig.</p> <p>Nach Angaben der Europa-Union führe dies allein für die Saarbahnstrecke nach Sarreguemines zu einer Belastung von mehreren Hundertausend Euro jährlich. Das bedeute das Ende für dieses grenzüberschreitende Leuchtturmprojekt, so Landesvorsitzender Hanno Thewes. In einer Resolution des Landesvorstandes fordert die Europa-Union Saar die französische Regierung deshalb auf, ihre steuerpolitischen Maßnahmen zu überprüfen und den besonderen Anforderungen an die grenzüberschreitende Mobilität in Grenzregionen Rechnung zu tragen. </p> <p>„Mit der neuen Steuer zeigt sich einmal mehr, dass die Nationalregierungen in ihren Entscheidungen nicht europäisch denken“, so Thewes. Eine solche Steuer mache innerhalb Frankreichs Sinn, da die Gelder in einer Umverteilung von der staatlich finanzierten SNCF an die begünstigten Kommunen weitergeleitet würden. Die Probleme, die an der Schnittstelle zu angrenzenden Regionen entstünden, habe man in Paris offenbar nicht bedacht.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/landesvorstand-kritisiert-franzoesische-schienensteuer.html</link>
      <pubDate>Fri, 17 Sep 2010 12:54:00 +0200</pubDate>
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      <title>Abfall-Kooperation in SaarLorLux kein „Mülltourismus“</title>
      <description><![CDATA[<p><em>Saarbrücken. </em>Der Landesvorsitzende der Europa-Union, Hanno Thewes, fordert Umweltministerin Simone Peter auf, ihre negative Haltung gegenüber den Kooperationsplänen des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) in der Abfallentsorgung mit Lothringen zu überdenken. Die Ministerin hatte diese Pläne gegenüber der Saarbrücker Zeitung&nbsp; kritisiert und pocht auf eine saarländische Lösung.<br /><br />Dem widerspricht nun die überparteiliche Europa-Union: Das Vorhaben des EVS, den saarländischen Biomüll in Forbach zu verwerten und Hausmüll aus Lothringen in der Müllverbrennungsanlage in Neunkirchen zu entsorgen sei ein positives Beispiel für die interregionale Zusammenarbeit in SaarLorLux. „Das hat Vorbildcharakter und darf kein Übergangsmodell sein“, so Thewes. </p> <p>Darüber hinaus sei dieser Ansatz auch ökologisch sinnvoll: Forbach liege im Einzugsbereich des Ballungsraums Saarbrücken, von „Mülltourismus“ könne keine Rede sein. Gleichzeitig habe Neunkirchen Überkapazitäten. Es wäre ökologisch für die Gesamtregion schädlich, jetzt in Lothringen neue Anlagen zu errichten oder den Müll aus Sarreguemines in weit entfernte Anlagen zu transportieren. „Unter diesen Aspekten erscheint eine Kooperation in der Müllentsorgung in SaarLorLux geradezu geboten“, so Thewes. Er appellierte an Ministerin Peter, das Denken in nationalen Grenzen zu überwinden und die Chancen der Großregion zu sehen.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/abfall-kooperation-in-saarlorlux-kein-muelltourismus.html</link>
      <pubDate>Fri, 02 Jul 2010 14:43:00 +0200</pubDate>
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      <title>Europa-Union Landesvorstand kritisiert Europapolitik in Deutschland</title>
      <description><![CDATA[<p>In einem Beschluss des Landesvorstandes der Europa-Union Saar warnt die überparteiliche Organisation vor europakritischen Tendenzen in Deutschland. „Im Zuge der Finanzkrise ist klar geworden, dass das europäische Bewusstsein in der deutschen Politik schwächer ist als erwartet“, erklärte Landesvorsitzender Hanno Thewes.</p> <p>Jetzt, wo es auf das gemeinsame Handeln aller EU-Staaten ankomme, zögere die Politik in Deutschland bei dringenden Entscheidungen mit europäischer Dimension. Diese Haltung des größten Mitgliedsstaates der EU könnte das ganze Projekt der Integration in Mitleidenschaft ziehen.</p> <p>Dabei habe Deutschland wie keine andere Nation von Europa und dem Euro profitiert. Doch wenn es um Solidarität für Europa gehe, dann zeige sich&nbsp; Deutschland von seiner europakritischen Seite. </p> <p>Deshalb fordert die Europa-Union Saar jetzt <strong>mehr </strong>statt <strong>weniger </strong>Europa. Konkret müssten aktuell folgende Kernpunkte umgesetzt werden: </p> <ul> <li>gemeinsames Vorgehen in Europa zur Kontrolle der globalen Finanzmärkte,</li> <li>gemeinsame europäische Ratingagenturen als Gegengewicht zu den US-amerikanischen Instituten,</li> <li>einen gemeinsamen europäischen Währungsfonds sowie</li> <li>&nbsp;eine gemeinsame europäische Wirtschaftsregierung.</li> </ul> <p>Die Europa-Union sieht sich verstärkt in der Pflicht&nbsp; für einen europäischen Politikansatz in Deutschland zu werben. „Wir wollen dazu beitragen, dass Bürgerinnen und Bürger besser informiert werden. Wir müssen in Politik und Gesellschaft ein stärkeres europäisches Bewusstsein fördern“, so Thewes abschließend. </p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/europa-union-landesvorstand-kritisiert-europapolitik-in-deutschland.html</link>
      <pubDate>Fri, 18 Jun 2010 11:42:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Mahnende Worte zu Europas Rolle in der Welt</title>
      <description><![CDATA[<p>Im Vergleich zu heute hätten die Väter Europas einen „Himalaya von Schwierigkeiten“ überwunden. Auch die jetzigen Probleme des Euro werde man lösen. Das sagte Jacques Delors, einer der bedeutendsten EU – Kommissionspräsidenten der Vergangenheit, einer ausgelassenen Schar von rund 100 Jugendlichen, die aus allen Teilen Frankreichs am 9. Mai zu einem Europafest zusammengekommen waren.</p> <p>In Scy-Chazelles, Wohnort von Robert Schuman, appellierte Delors am 60. Jahrestag der Schuman-Erklärung an die jungen Leute, Opfer für das Gemeinwohl zu bringen: in der Gemeinde, in der Region, in der Nation und in Europa. Wenn man manchmal am Erfolg zweifle, dann solle man sich in die Schriften der Väter Europas vertiefen.</p> <p>In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurde Delors deutlicher. In einer Mischung aus mahnenden Worten, ironischen Bonmots und sarkastischen Aperçus tadelte er die jüngste Entwicklung Europas. Die Stimmung sei nicht gut, und die Globalisierung provoziere einen neuen Nationalismus. Zur Bedeutung Europas in der Welt brauche man sich nur die Entwicklung der Bevölkerungszahlen ansehen. 1945 habe der Anteil Europas 15% betragen, heute sei er auf 6% gesunken, 2050 werde er 1% betragen. Ein immer stärkerer Zusammenschluß der Europäer sei schon deshalb eine pure Notwendigkeit. </p> <p>Zu den deutsch-französischen Beziehungen äußerte er sich skeptisch. Die Berliner Republik sei anders als ihre Bonner Vorgängerin. Eine gemeinsame Sprache spreche man nicht. Gemeinsames Handeln wie etwa in den 70er Jahren zwischen Giscard d’Estaing und Helmut Schmidt angesichts der damaligen Ölpreiskrise gebe es nicht. Heute habe man den Eindruck, daß sich die Berliner Regierung auf einem Thron in der Mitte Europas wähne und die Pariser Regierung einsam auf die universelle Bedeutung Frankreichs poche. Wenn man solche Regierungschefs habe, könne man keinen Erfolg haben, rief der Politstar aus.</p> <p>Man könne den Eindruck haben, das alte „Konzert der Nationen“ feiere fröhliche Urständ. Die Regierungschefs fühlten sich jeweils als Stars des Orchesters. Demgegenüber erinnerte der bald 85jährige (20. Juli 2010) an die dringenden Aufgaben der Gegenwart: Die Europäer machten sich lächerlich, wenn sie beispielsweise nicht bald in der Energiepolitik eine gemeinsame Verhandlungsmacht aufbauten, die dann auch eingesetzt werden müsse. Die Energieabhängigkeit Europas von Rußland wachse. Wenn sich die Haltung der Europäer nicht ändere, dann „werden wir zahlen, unter anderem mit einer Vergrößerung der sozialen Kluft, mit weniger Wachstum usw.“&nbsp; Delors gab noch andere Probleme einer gemeinsamen neuen Außenpolitik an. So habe Europa auf der Kopenhagener Klimakonferenz zweifellos die besten Vorschläge zu bieten gehabt; die Europäer seien aber nicht in der Lage gewesen, sie offensiv zu verteidigen. </p> <p>Wenn Europa auch kein Allheilmittel sei, so müsse doch die Gemeinschaftsmethode wieder in ihre Rechte eingesetzt werden. Darunter versteht Delors die Rückkehr der EU-Kommission zu ihrer Initiativ-Rolle zugunsten des Gemeinschaftsinteresses. Die Kommission dürfe nicht weiter marginalisiert werden. (tz)</p> <p>(An der Veranstaltung nahm H.D.Metz, Verwaltungsratsmitglied des Centre Européen Robert Schuman, auch für die Europa-Union Saar teil).</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/mahnende-worte-zu-europas-rolle-in-der-welt.html</link>
      <pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:25:00 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>EU-Ehrenvorsitzender Arno Krause wurde 80</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Europäische Bewegung und die Europa-Union sind nicht nur im Saarland untrennbar verknüpft mit dem Namen Arno Krause: Seit 1949 engagiert er sich für die Europa-Union Saar und war dort in allen denkbaren Funktionen tätig, etwa als Generalsekretär und über 30 Jahre als ihr leidenschaftlicher und verdienstvoller Vorsitzender. 1964 wurde Arno Krause zum Vizepräsidenten der Europa-Union Deutschland gewählt, und der Hauptausschuss (heute Bundesausschuss) ernannte ihn 1973 zu seinem Vorsitzenden, ein Amt, das er 20 Jahre mit großem Erfolg und Weitsicht ausübte. Bis heute gehört Arno Krause als Ehrenmitglied dem Präsidium der Europa-Union an. </p> <p>Im Bereich Forschung, Bildung und Information hat Arno Krause in über 60 Jahren eine Reihe von europaweit agierenden zivilgesellschaftlichen Organisationen initiiert: so die Europäischen Akademie Otzenhausen, die Internationale Föderation der Europa-Häuser (FIME) und die ASKO-Europastiftung, wo er noch heute maßgeblich aktiv ist.</p> <p>Arno Krause wurde für sein europäisches Lebenswerk mit zahlreichen deutschen und internationalen Preisen geehrt, darunter das Bundesverdienstkreuz, die Europa-Union-Medaille in Gold mit Stern und die Medaille des Europarat-Generalsekretärs „Pro Merito“.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/eu-ehrenvorsitzender-arno-krause-wurde-80.html</link>
      <pubDate>Wed, 26 May 2010 10:12:00 +0200</pubDate>
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      <title>Griechenlandkrise: Bundesregierung muss sofort handeln</title>
      <description><![CDATA[<p>„Ertrinkende verlangen nach einem Rettungsring und nicht nach Hinweisen auf demnächst stattfindende Schwimmkurse", erklärte EU-Landesvorsitzender Hanno Thewes mit Blick auf die zögerliche Haltung der Bundesregierung in der Griechenlandkrise.</p> <p>Die Europa-Union Saar fordert die Bundesregierung und den Bundestag auf, sofortige Hilfsmaßnahmen für den griechischen Staatshaushalt zu leisten.</p> <p>Ein längeres Zuwarten und Taktieren würde die Krise nicht nur in Griechenland verschlimmern, sondern würde zu einem gefährlichen Dominoeffekt für alle Staaten Europas führen.</p> <p>Schnelle Hilfe sei jetzt erforderlich, alles andere sei unverantwortlich.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/griechenlandkrise-bundesregierung-muss-sofort-handeln.html</link>
      <pubDate>Thu, 29 Apr 2010 09:52:00 +0200</pubDate>
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      <title>Europäische Bürgerinitiative –Mehr direkte Demokratie für Europa</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Bürgerinnen und Bürger Europas sollen durch das neue Instrument der Europäischen Bürgerinitiative direkt Gesetzesvorhaben der EU anstoßen können. Die EU-Kommission hat hierfür einen Gesetzentwurf vorgelegt. Die Europa-Union Saar lädt aus diesem Anlass zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung für<strong> Donnerstag, den 15. April um 18 Uhr in die Villa Europa, Kohlweg 7, </strong>Saarbrücken ein. Referentin ist<strong> Dr.</strong> <strong>Sylvia-Yvonne Kaufmann,</strong> Vorsitzende der Europa-Union Berlin und ehemalige Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes.</p> <p>Sylvia-Yvonne Kaufmann war längjähriges Mitglied der PDS/Linke und ist im vergangenen Jahr wegen Differenzen über die Europapolitik der Linken zur SPD gewechselt. Im Präsidium der Europa-Union Deutschlands ist sie Sprecherin für das Thema „Europäische Bürgerinitiative".</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/europaeische-buergerinitiative-mehr-direkte-demokratie-fuer-europa.html</link>
      <pubDate>Thu, 08 Apr 2010 10:45:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Deutschland soll europäisches Scheidungsrecht unterstützen</title>
      <description><![CDATA[<p><em>Saarbrücken</em>. Die Europa-Union Saar begrüßt die Pläne der EU-Kommission, das Scheidungsrecht für Paare aus unterschiedlichen Ländern zu vereinfachen. Dies sei ein wichtiger Schritt für eine zukünftige europäische Familienstandspolitik. Der Europa-Union Landesvorsitzende Hanno Thewes fordert die Bundesregierung auf, die Pläne aus Brüssel zu unterstützen. Es müsse künftig klar geregelt sein, welches Scheidungsrecht für internationale Ehen gilt. „In einem zusammenwachsenden Europa mit immer mehr innereuropäischen Ehen brauchen Familien endlich Rechtssicherheit", so Thewes. Dies gelte insbesondere für grenzüberschreitende Verdichtungsräume wie SaarLorLux .</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/deutschland-soll-europaeisches-scheidungsrecht-unterstuetzen.html</link>
      <pubDate>Thu, 25 Mar 2010 09:19:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Die Großregion, Italien und der Eurovision Song Contest</title>
      <description><![CDATA[<p>Der neue gewählte Bezirksvorstand Saarbrücken der überparteilichen Europa-Union plant in diesem Jahr einige Aktivitäten, um Europa den Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen. Besonders im Mittelpunkt stehen soll dabei die Großregion, die viele Chancen biete, aber noch nicht genug in den Köpfen der Menschen verankert sei, so die Bezirksvorsitzende Tina Schöpfer. Die 34-jährige Politikwissenschaftlerin wurde im Dezember einstimmig gewählt. Sie löst Agnes Rüth-Mailänder ab, die den Bezirksverband viele Jahre leitete.</p> <p>Schöpfer ist Europapolitische Sprecherin der Grünen Saar und arbeitet an der Universität des Saarlandes als Marketingverantwortliche für das grenzüberschreitende Projekt „Universität der Großregion". Ihr Stellvertreter ist Roland König (FDP). Weitere Mitglieder des neuen Bezirksvorstands sind: Annette Langen (Geschäftsführerin), Martina Decker (Schriftführerin) und Christine Jung, Carsten Zimmermann, Agnes Rüth-Mailänder, Gabriele Hermann, Violetta Frys (BeisitzerInnen).</p> <p>Ein weiteres Thema, das dem Vorstand besonders am Herzen liegt, ist die Zukunft des italienischen Konsulates. „Gerade im Saarland, wo besonders viele Italienerinnen und Italiener leben, sind entsprechende Strukturen sehr wichtig, so Schöpfer. Dazu ist eine Veranstaltung geplant, ebenso wie zu den neuen Auswahlverfahren für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Europäischen Union. Da sich in diesem Bereich viel geändert habe, wolle die Europa-Union insbesondere die Studierenden über die neuen Möglichkeiten informieren. </p> <p>Als ersten Event plant der neue Vorstand in Saarbrücken eine Party anlässlich des Eurovision Song Contest am 29. Mai im Kulturbistro Malzeit in der Scheidter Straße.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/die-grossregion-italien-und-der-eurovision-song-contest.html</link>
      <pubDate>Thu, 25 Mar 2010 09:01:00 +0100</pubDate>
      <guid>http://www.eu-saar.de/presse/items/die-grossregion-italien-und-der-eurovision-song-contest.html</guid>
    </item>
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      <title>Griechenlandkrise macht deutlich: Europäischer Währungsfonds muss kommen</title>
      <description><![CDATA[<p>„Ein Europäischer Währungsfonds ist die logische Konsequenz einer gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsunion", erklärte der Vorsitzende der überparteilichen Europa-Union Saar, Hanno Thewes, im Internetblog seines Verbands.</p> <p> Der Euro habe sich in der jüngsten Weltwirtschaftskrise als Stabilitätsanker bewährt. „Die Währungsunion hatte bisher aber keinen Mechanismus, wie man in Krisenzeiten in besonders schwierigen Situation einigen wenigen Ländern in letzter Instanz helfen kann", so Thewes. Dies wäre durch einen Europäischen Währungsfonds möglich. </p> <p>Vorbild sei der Weltwährungsfonds: Krisenbehaftete Mitgliedsstaaten sollten Hilfen erhalten, aber nur dann, wenn auch strenge Auflagen eingehalten würden. „Das Einhalten dieser Bedingungen ist dabei die Grundvoraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in Europa", so der Europa-Union- Vorsitzende abschließend.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/griechenlandkrise-macht-deutlich-europaeischer-waehrungsfonds-muss-kommen.html</link>
      <pubDate>Mon, 22 Mar 2010 08:03:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Grenzgängerprobleme: Regionen sollen von nationalem Recht abweichen können</title>
      <description><![CDATA[<p><span lang="DE"><span style="font-size: 12px;">Mit Öffnungsklauseln sollen Grenzregionen von nationalen Regelungen abweichen können, wenn damit soziale Ungerechtigkeiten ausgeglichen werden können. Dies fordert der Vorsitzende der Europa-Union Saar Hanno Thewes als Konsequenz aus einem Beitrag der Saarbrücker Zeitung über einen Grenzgänger, dem Leistungen der Arbeitsverwaltung verweigert werden, obwohl er Beiträge in die Sozialversicherung gezahlt hatte. </span></span></p> <p><span lang="DE"><span style="font-size: 12px;"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-family: Tahoma;">„</span></span>Strukturelle Benachteiligungen auf unserem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt sind in SaarLorLux keine Einzelfälle sondern an der Tagesordnung", so der Vorsitzende der überparteilichen Europa-Union in einem Internetblog des Verbandes. Diese Hindernisse stellten ein großes Mobilitätshindernis für den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt dar und hemmten die positive Entwicklung der Region insgesamt. </span></span></p> <p><span lang="DE"><span style="font-size: 12px;">Die Europa-Union fordert nun, dass Grenzregionen durch eine Öffnungsklausel im Bundesrecht immer dann, wenn es zu strukturellen Verwerfungen für die interregionale Zusammenarbeit kommt, von nationalem Recht abweichen können, um Probleme schnell und unbürokratisch zu lösen. Die EU Saar verweist dabei auf Frankreich. Dort gibt es bereits das ähnliche Prinzip der Experimentierklausel (droit à l'expérimentation). Danach kann einer Region auf Antrag die Möglichkeit eingeräumt werden, eigene Zuständigkeiten für die Bewältigung von Aufgaben zu erhalten, bei denen es aufgrund der Grenzlage zu strukturellen Problemen kommt.</span></span></p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/grenzgaengerprobleme-regionen-sollen-von-nationalem-recht-abweichen-koennen.html</link>
      <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 11:12:00 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Minister für Großregion ist gute Nachricht für SaarLorLux</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Europa-Union Saar hat das mit der Regierungsneubildung in Luxemburg erstmals geschaffene Ministerium für die Großregion begrüßt. Minister Jean-Marie Halsdorf ist jetzt neben seiner Zuständigkeit für Inneres, Polizei und Verteidigung auch für die Grossregion verantwortlich. Damit unterstreiche der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker die Bedeutung der Region SaarLorLux für das Großherzogtum, so EU-Landesvorsitzender Hanno Thewes in einer Stellungnahme. Mit der Schaffung dieses Ressorts werde die interregionale Zusammenarbeit weiter institutionalisiert und stabilisiert. „Ein sehr erfreuliches Signal für die kontinuierliche Weiterentwicklung von SaarLorLux“, so Thewes.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/minister-fuer-grossregion-ist-gute-nachricht-fuer-saarlorlux.html</link>
      <pubDate>Tue, 21 Jul 2009 01:00:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Bundesverfassungsgericht erteilt Lafontaine und Gauweiler klare Absage</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Europa-Union Saar begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts über den EU-Vertrag von Lissabon. „Das Urteil ist eine klare Absage an die irreführende Argumentation der Beschwerdeführer Lafontaine und Gauweiler. Die Unterstellung, der Vertrag widerspräche dem Grundgesetz und schwäche den Grundrechtsschutz, ist widerlegt“, betont Hanno Thewes, Vorsitzender der Europa-Union Saar. Das oberste Deutsche Gericht hätte genau das Gegenteil bestätigt: Durch den Reformvertrag von Lissabon werde die Europäische Union bürgernäher und sozialer als sie es heute sei. Damit sei insbesondere der ehemalige saarländische Ministerpräsident Oskar Lafontaine politisch deklassiert worden. Dieser habe einstmals mit dem Saarland als europäischem Kernland geworben und arbeite nun aus populistischen Gründen radikalen EU-Gegnern in die Hände,&nbsp; auch um dem Preis, die europäische Integration zu gefährden. „Ein solche Politik kann im Saarland nicht konsensfähig sein“, so Thewes.</p> <p>„Durch das Urteil wird die demokratische Legitimation Europas deutlich verbessert, denn das Europäische Parlament wird erkennbar gestärkt und der Deutsche Bundestag erhält – wie alle anderen nationalen Parlamente – durch den neuen Vertrag erweiterte Mitwirkungsrechte“, kommentiert Thewes weiter. Zudem würden die Entscheidungsverfahren der EU an die größer gewordene Zahl der Mitgliedstaaten angepasst.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/bundesverfassungsgericht-erteilt-lafontaine-und-gauweiler-klare-absage.html</link>
      <pubDate>Fri, 26 Jun 2009 16:54:00 +0200</pubDate>
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      <title>Deutsche Schuldenbremse nicht genug</title>
      <description><![CDATA[<p>Der Vorsitzende der Europa-Union Saar, Hanno Thewes, fordert eine europaweite Schuldenbremse. Dass man in Deutschland eine nachhaltige Haushaltspolitik mit ausgeglichenen Haushalten anstrebe sei zwar begrüßenswert, angesichts der engen finanziellen und wirtschaftlichen Verknüpfungen in Europa aber nur ein erster Schritt. „Wir brauchen die Schuldenbremse in allen europäischen Volkswirtschaften“, so Thewes. Es mache keinen Sinn, wenn Deutschland dauerhaft auf allen Ebenen Sparprogramme organisiere, während sich andere Länder im Euro-Raum weiterhin in die Schuldenspirale begäben. Eine nachhaltige auf Schuldenreduzierung ausgerichtete Haushaltspolitik müsse deshalb nach dem Euro-Stabilitätspakt das nächste große europäische Projekt werden. Dies sei eine Überlebensfrage für Europa und müsse deshalb ganz oben auf die Agenda in der kommenden Wahlperiode von Europäischem Parlament und Kommission.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/deutsche-schuldenbremse-nicht-genug.html</link>
      <pubDate>Sat, 28 Mar 2009 16:58:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Mut zur Nachhaltigkeit: Europaklassen gesucht</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Europa-Union Saar und die Bildungsinitiative „Mut zur Nachhaltigkeit“ laden gemeinsam mit dem Europaminister des Saarlandes, Karl Rauber (MdL) und dem saarländischen Landtag zu dem Projekt „Die Erde am Limit. Europa und Mut zur Nachhaltigkeit – ein Thema für die Schule!“ ein.</p> <p>Gesucht werden Schulklassen aus dem Saarland, die sich mit dem Thema nachhaltige Entwicklung in Europa auseinandersetzen und die Ergebnisse ihre Arbeiten dann in der Europawoche am 8. Mai in einem Schülerplenum im Landtag des Saarlandes präsentieren. Damit setzt die Europa-Union das erfolgreiche Projekt „Europaklassen“ fort.</p> <p>Ziel des Projektes sei es, so EU-Landesvorsitzender Hanno Thewes,&nbsp; dass die Schülerinnen und Schüler anhand praxisnaher Beispiele die komplexen Probleme nicht nachhaltiger Entwicklung erkennen und eigene Handlungsstrategien und Lösungsansätze erarbeiten. Dazu stelle die Initiative „Mut zur Nachhaltigkeit“ spezielle didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler können zwischen unterschiedlichen Themenkomplexen wie Konsum, Ressourcen und Energie oder Wasser, Ernährung und Bevölkerung wählen. Alle Themenbereiche sind mit Fragen zur Rolle Europas verbunden.</p> <p>Die Bildungsinitiative „Mut zur Nachhaltigkeit“ wird von der Stiftung Forum für Verantwortung, der ASKO EUROPA-STIFTUNG und der Europäischen Akademie Otzenhausen getragen.</p> <p>Bewerben können sich Schulklassen ab Klassenstufe 10. Bei erweiterten Realschulen auch ab Klassenstufe 9.</p> <p>Anmeldung unter 0681/9545210 oder <a href="mailto:info@eu-saar.de">info@eu-saar.de</a></p> <p>Weitere Infos unter <a href="http://www.eu-saar.de">www.eu-saar.de</a></p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/mut-zur-nachhaltigkeit-europaklassen-gesucht.html</link>
      <pubDate>Thu, 27 Nov 2008 17:01:00 +0100</pubDate>
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      <title>ATTAC will Europa platt machen</title>
      <description><![CDATA[<p>„Es ist erfreulich, wenn Menschen aus ganz Europa ins Saarland kommen um über Europa zu diskutieren“, so der Landesvorsitzende der überparteilichen Europa-Union Saar, Hanno Thewes, in seiner Bilanz der ATTAC-Sommeruniversität in Saarbrücken. Die Art und Weise, wie ATTAC Europapolitik diskutiere, werde jedoch dem historischen Erfolgsprojekt der Europäischen Integration in keiner Weise gerecht.</p> <p>In den Diskussionen und Dokumenten der Sommeruniversität seien starke antieuropäische Tendenzen erkennbar, stellt der EU-Landesvorsitzende fest. So werde die Europäische Union systematisch als „neoliberal“ verunglimpft, obgleich es doch die EU sei, die für mehr Verbraucherschutz und fairen Wettbewerb stehe. Besonders schockierend sei, wenn ATTAC Europa als „imperiale Macht“ mit „Expansionsdrang“ bezeichne, die die „aggressive Erschließung neuer Märkte“ betreibe und dabei vor militärischer Gewalt nicht zurückschrecke.</p> <p>Unglaublich, so Thewes, sei auch die These wonach die EU sich aufrüste, um „Aufstände gegen die imperiale Ordnung“ militärisch niederschlagen zu können. Wenn dann das friedenschaffende und stabilisierende Eingreifend der EU im Balkan als Beleg einer „EU-Kolonialpolitik“ bezeichnet würde, sei dieser Vergleich absurd. ATTAC zeige sich in vielerlei Hinsicht radikal antieuropäisch: Sogar eine Abkehr vom europäischen Föderalismus und eine Renationalisierung Europas wurde gefordert. Dies, so Thewes, sei auch das Ziel rechtsradikaler Organisationen.</p> <p>Abschließend zeigte sich Thewes von der ATTAC-Politik, wie sie auf der Sommeruniversität dokumentiert wurde, enttäuscht. ATTAC bediene sich der platten Sprache und der flachen Argumente extremistischer Minderheiten. „In Saarbrücken wurde eine Chance für eine echte Debatte über Europas Zukunft vertan“, so Thewes. ATTAC wolle Europa platt machen. Alternativen würden jedoch nicht geboten.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/attac-will-europa-platt-machen.html</link>
      <pubDate>Wed, 06 Aug 2008 17:06:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>1. Europäisches eGovernment-Symposium SaarLorLux</title>
      <description><![CDATA[<p>Die Grenzgänger in der SaarLorLux-Region könnten in Zukunft von den Möglichkeiten der elektronischen Verwaltung profitieren. Das ist das Ergebnis des „1. Europäischen eGovernment-Symposium SaarLorLux", das am 11.03.2008 vom Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi) im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) an der Universität des Saarlandes veranstaltet wurde. Der Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechniken in der Verwaltung stand im Mittelpunkt der Veranstaltung, an der über 90 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung aus allen Teilen der Großregion teilnahmen.</p> <p>"In SaarLorLux bündeln sich wie in keiner anderen Region Europas eGovernment-Kompetenzen", betonte Staatsekretär Gerhard Müllenbach vom saarländischen Innenministerium in seinem Grußwort. Prof. Dr. Peter Loos, Leiter des IWi, nannte als Ziel der Veranstaltung den überregionalen Austausch zwischen Wissenschaft und Verwaltung: „Die große Resonanz auf das Symposium verdeutlicht Notwendigkeit und Chancen der Vernetzung der verantwortlichen Akteure. Durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie können wir grenzübergreifende Verwaltungsprozesse erfolgreich realisieren und damit die Bedeutung von SaarLorLux als europäische Modellregion unterstreichen.“ Neben den E-Government-Verantwortlichen aus der Großregion kamen Wissenschaftler aus Koblenz, Kaiserslautern, Saarbrücken, Luxemburg und Paris zu Wort. Sie schlugen eine elektronische Vernetzung der Verwaltungen vor, um grenzüberschreitende Arbeitsabläufe zu verbessern und Behördendienstleistungen nutzerfreundlicher zu gestalten. </p> <p>Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Regierung des Saarlandes, der Deutsch-Französischen Hochschule und der Europäischen Bewegung, deren Präsident Dr. Hanno Thewes ankündigte, mit einer eigenen Internetplattform ein Netzwerk von E-Government-Experten aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft in SaarLorLux aufzubauen. Unterstützung aus der Wirtschaft erhielt das Symposium durch die T-Systems Enterprise Services GmbH und der IDS Scheer AG.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/id-1-europaeisches-egovernment-symposium-saarlorlux.html</link>
      <pubDate>Wed, 12 Mar 2008 17:14:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Für ein SaarLorLux der „konzentrischen Kreise“</title>
      <description><![CDATA[<p>Gemeinsame Pressemitteilung von:</p> <p>EUROPÄISCHE BEWEGUNG SAARLAND<br />EURPOÄISCHE BEWEGUNG LUXEMBURG<br /><br /><em>Saarlouis</em>. Die Vorstände der Europäischen Bewegungen Luxemburgs und des Saarlandes haben in einer gemeinsamen Sitzung in Saarlouis neue Impulse für die Zukunft der SaarLorLux-Region gefordert. Sie erwarten von der jetzt beginnenden luxemburgischen Gipfelpräsidentschaft neuen Elan. In einer gemeinsamen Resolution heißt es, die Stagnation in der Großregion müsse überwunden werden. Dazu müssten der starre Rahmen der 18monatigen Gipfelpräsidentschaften und das Einstimmigkeitsprinzip durchbrochen werden. Die Präsidenten der Europäischen Bewegungen in Luxemburg und im Saarland, Nico Bley und Hanno Thewes, fordern ein „SaarLorLux der konzentrischen Kreise“. Das bedeute, dass in SaarLorLux je nach Thema, Sachverhalt oder Aufgabengebiet unterschiedliche Formen und Ausprägungen der Zusammenarbeit möglich sein sollen. „Die Großregion stellt dabei die Hülle eines interregionalen politischen Raumes dar. In dieser Hülle gibt es dann Zusammenarbeiten in den verschiedensten Feldern mit verschiedenen Partnern und mit unterschiedlichen Intensitäten“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Es wird jedoch ausdrücklich betont, dass die Modelle der Zusammenarbeit für alle anderen Partner jeweils offen stehen müssten und keine Region von Projekten ausgeschlossen werden dürfe. Nach Auffassung der Europäischen Bewegungen in Luxemburg und im Saarland braucht ein solches Modell funktionierende administrative Strukturen und institutionelle Rahmenbedingungen. Die Europäischen Bewegungen fordern deshalb die Stärkung des Hauses der Großregion in Luxemburg durch die Schaffung eines ständigen Generalsekretariats, das politisch legitimiert ist, Projekte zu initiieren und die Koordination der Partner auf administrativer Ebene zu begleiten. Ziel müsse es sein eine europäische Region neuer Art zu schaffen.</p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/fuer-ein-saarlorlux-der-konzentrischen-kreise.html</link>
      <pubDate>Tue, 04 Mar 2008 17:18:00 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Saarland soll Beitritt zu Benelux prüfen</title>
      <description><![CDATA[<p>Nachdem die Landesregierung von NRW bereits mit den Regierungen der Niederlanden, Belgiens und Luxemburgs Gespräche über einen möglichen Beitritt zu einem neuen BENELUX-Vertrag führt, fordert der Landesvorsitzende der Europa-Union Saar Hanno Thewes die saarländische Regierung auf, ihrerseits zu prüfen, dem BENELUX-Vertrag beizutreten. NRW habe erkannt, so Thewes, dass eine enge Zusammenarbeit mit den westlichen Nachbarländern enorme politische und wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt. </p> <p>Der BENELUX-Vertrag, der ursprünglich eine erweitere Zollunion umfasste, werde zunehmend auf andere Gebiete, wie innere Sicherheit, Infrastruktur und Bildung ausgedehnt. Wenn mit NRW ein deutsches Bundesland ernsthaft prüft, dem BENELUX-Vertrag beizutreten, dann dürfe sich das Saarland nicht abhängen lassen. Im dynamischen Wirtschaftsraum um Luxemburg lägen die Zukunftspotenziale für das Saarland. „Wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir an den Rand gedrängt und andere profitieren von einem erweiterten BENELUX mit der europäischen Hauptstadt Brüssel in der Mitte“. Jetzt sei eine aktive Diplomatie notwendig. Erster Ansprechpartner müsse dabei die luxemburgische Regierung sein, so Thewes. </p>]]></description>
      <link>http://www.eu-saar.de/presse/items/saarland-soll-beitritt-zu-benelux-pruefen.html</link>
      <pubDate>Mon, 22 Oct 2007 17:22:00 +0200</pubDate>
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