Griechenlandkrise macht deutlich: Europäischer Währungsfonds muss kommen

22.03.2010

„Ein Europäischer Währungsfonds ist die logische Konsequenz einer gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsunion", erklärte der Vorsitzende der überparteilichen Europa-Union Saar, Hanno Thewes, im Internetblog seines Verbands.

Der Euro habe sich in der jüngsten Weltwirtschaftskrise als Stabilitätsanker bewährt. „Die Währungsunion hatte bisher aber keinen Mechanismus, wie man in Krisenzeiten in besonders schwierigen Situation einigen wenigen Ländern in letzter Instanz helfen kann", so Thewes. Dies wäre durch einen Europäischen Währungsfonds möglich.

Vorbild sei der Weltwährungsfonds: Krisenbehaftete Mitgliedsstaaten sollten Hilfen erhalten, aber nur dann, wenn auch strenge Auflagen eingehalten würden. „Das Einhalten dieser Bedingungen ist dabei die Grundvoraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in Europa", so der Europa-Union- Vorsitzende abschließend.

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