Geplanten Abbau der Zweisprachigkeit in Frankreich stoppen

01.07.2015

Europa-Union Saar durch jüngste Umfrage zum deutsch-französischen Verhältnis bestätigt

Auf deutliche Ablehnung stößt bei den Franzosen die geplante Bildungsreform der französischen Regierung. Dies ist ein wichtiges Teilergebnis der heute veröffentlichten repräsentativen Meinungsumfrage im Auftrag von SR und Deutsch-französischem Journalistenpreis: 59 Prozent der französischen Befragten äußerten dabei die Auffassung, diese Reform, bei der unter anderem die Abschaffung der zweisprachigen Klassen sowie der besonderen Förderung des Deutsch-Unterrichts vorgesehen ist, sei nicht so gut. Gleichzeitig halten jeweils sechs von zehn Befragten in beiden Ländern es für sehr wichtig oder wichtig, dass die Sprache des Nachbarn gesprochen wird.

Der Vorsitzende der Europa-Union Saar, Dr. Jörg Ukrow, betonte, die Europa-Union Saar fühle sich durch diese Umfrage in ihrem Nein zur geplanten Bildungsreform in Frankreich bestätigt. „Die Bürgerinnen und Bürger gerade auch in unserer Großregion wollen nicht weniger, sondern mehr gelebtes Europa. Dazu passt ein Abbau des Deutsch-Unterrichts in Frankreich ebenso wenig wie die Einführung einer PKW-Maut in Deutschland. Wir wollen keine neuen, sondern den Abbau fortbestehender Grenzen in und für Europa und seine Bürgerinnen und Bürger“, erklärte Ukrow.

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