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Neueste Blog-Beiträge

08.09.2010 von Dr. Hanno Thewes

Eurobarometer: Zustimmung zur EU sinkt - Menschen brauchen mehr Informationen über Europa

Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Europa sinkt. Das ist das Fazit, das wir aus dem aktuellen Europabarometer der Europäischen Kommission ziehen können. In Deutschland sagen nur noch 50% der Befragten, dass die Mitgliedschaft in der EU ein gute Sache sei. In der letzten Befragung 2009 waren es noch 60%. Auf Europäischer Ebene ist der Wert nicht besser: 49% sagen die EU-Mitgliedschaft ist positiv. Allerdings sind es in Deutschland und Europa nur circa 20 % die die EU als schlecht empfinden. Allerdings ist diese Zahl allein bei uns um 9 % Punkte angestiegen. Fast ein Drittel aller Befragen sagt „weder gut noch schlecht“ oder hat gar keine Meinung.

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16.08.2010 von Dr. Hanno Thewes

Europa-Steuer wäre gut

Der EU-Kommissar für den Haushalt, Janosz Lewandowski, hat mit seinem Vorschlag, eine EU-Steuer einzuführen und damit die Ausgaben der EU-Kommission von den jährlichen Zahlungen der Mitgliedsstaaten unabhängiger zu machen, für Aufsehen gesorgt. Klar, dass ein solcher Vorstoß einhellig in den Nationalstaaten auf Ablehnung stößt. Dabei ist eine europäische Steuer eine sinnvoller Ansatz.

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02.08.2010 von Dr. Hanno Thewes

Euros werden im Ausland gedruckt?

Heute war es in der Saarbrücker Zeitung zu lesen: Deutsche Euros werden im Ausland gedruckt. Der Hintergrund: Bei einer Ausschreibung der Bundesbank ging der Zuschlag an Druckereien in Holland und Frankreich. Eigentlich ein ganz normaler wirtschaftlich nachvollziehbarer Vorgang. Doch was europäische Normalität ist, wird in der Öffentlichkeit noch lange nicht so gesehen. Und so werden wir auch noch länger damit leben müssen, dass uns EU-Mitgliedstaaten als "Ausland" verkauft werden, obwohl wir doch schon seit Jahrzehnten in der Europäischen Union vereint sind.

Pressemitteilungen

02.07.2010

Abfall-Kooperation in SaarLorLux kein „Mülltourismus“

Saarbrücken. Der Landesvorsitzende der Europa-Union, Hanno Thewes, fordert Umweltministerin Simone Peter auf, ihre negative Haltung gegenüber den Kooperationsplänen des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) in der Abfallentsorgung mit Lothringen zu überdenken. Die Ministerin hatte diese Pläne gegenüber der Saarbrücker Zeitung kritisiert und pocht auf eine saarländische Lösung.

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Europa-Union Saar > Über uns > Hans Dieter Metz

Hans Dieter Metz

Hans Dieter Metz
Hans Dieter Metz

Funktion im Vorstand

Ehrenmitglied des Vorstandes

Beruf

Journalist (im Ruhestand). Zuletzt beim SR Leiter der Programmgruppe „Aktuelle Kultur“ und stv. „Wellenchef“ SR2 Kulturradio

Sonstige Ehrenämter

  • Mitglied der Kuratorien der ASKO Europastiftung, der Stiftung Europrofession, der Stiftung „Forum für Verantwortung“ und des Berliner Instituts für Europäische Politik
  • Einer der Gesellschafter der Europäischen Akademie Otzenhausen

Warum ich mich in der Europa-Union engagiere

  1. Ich kenne kein sehr wichtiges Problem der Zukunft, das auf nationaler Entscheidungsebene noch gelöst werden könnte. Ob es sich um Klimaschutz, Sicherung der Rohstoffversorgung, die Hilfe für die Länder des Südens, die Krise in Nahost, Außenpolitik und Verteidigung, soziale Wohlfahrt, wirtschaftliche Außenbeziehungen handelt, überall sind europäische Initiativen und europäische Solidarität erforderlich. Dafür ist eine Europäische Union, die diesen Namen verdient, unverzichtbar. Mich dafür einzusetzen, ermöglicht mir die Europa-Union Deutschland.
  2. Die Europa-Union ist nicht nur grundsätzlich weltoffen, sie bringt auch Menschen zusammen, die aus unterschiedlichen Sprach- und Bildungsräumen kommen. So wird das Kennenlernen, manchmal die Bewunderung anderer Kulturen und anderer Verhaltensweisen möglich. Dies ist eine Bereicherung, die freilich auch persönliche Anstrengung nötig macht. Ein Raum für die Anwendung solcher Maximen ist die Saar-Lor-Lux-Region. Wer könnte davon absehen, dass Voltaire, jahrelang nicht weit von Nancy im Exil, von dort seinen Briefwechsel mit Friedrich dem Großen führte! Wer könnte nicht erkennen, dass Luxemburg als Kulturhauptstadt Fragen und Impulse an die Region ausgesendet hat, die eine zukünftig noch engere kulturelle Zusammenarbeit ermöglichen werden! Die Europa-Union trägt ihren Teil dazu bei, dies zur alltäglichen Praxis werden zu lassen.
  3. Die Europa-Union ist im besten Sinne des Wortes eine Bürgerinitiative, ein Teil einer aufgeklärten Zivilgesellschaft. Sie hat ein Thema, die europäische Einigung. Dazu hat sie einen föderalistischen Ansatz gewählt, weil sich erweist, dass klare Abgrenzungen der Verantwortlichkeiten die bessere Lösung sind. Aber sie weiß auch, dass die europäischen Institutionen angesichts der weltweiten Herausforderungen ständig neu funktionsfähig gehalten werden müssen. Diesen Prozess unterzieht sie einer kritischen Begleitung, und sie sorgt mit Hilfe ihrer Partnerorganisationen dafür, dass ihre Mitglieder sich laufend fortbilden können.
  4. Die Europa-Union ist nicht nur überparteilich, sondern angesichts gemeinsamer Arbeit können über Grenzen jeder Art hinweg auch persönliche Freundschaften entstehen, die offen für den Dialog sind. Dies ist nicht der unwichtigste Vorteil, der eine offene politische Sozialisation ermöglicht.