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20.09.2014 von Andreas Haan

Schottland bleibt ein Teil Großbritanniens

Am Donnerstag, 18. September 2014 entschieden sich die Schotten in einem Referendum für den Verbleib in Großbritannien. Im Grunde genommen stellt das Referendum ein positives Zeichen für die Demokratie dar. Insgesamt verhielt sich Großbritannien im Vorfeld und am Wahltag selbst souverän und demokratisch. Der Verbleib Schottlands in Großbritannien kann auch als Plus für ihre Europafreundlichkeit gewertet werden.

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16.09.2014 von Dr. Hanno Thewes

Ja zur Juncker-Kommission

Die Europa-Union Saar begrüßt den Zuschnitt der Juncker-Kommission. Der Aufbau mit sieben Vizepräsidenten, die wichtige Politikfelder koordinieren, ist eine echte Politikinnovation. Damit wird das Schubladendenken des traditionellen Verwaltungsaufbaus überwunden.

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17.09.2013 von Dr. Hanno Thewes

Zum 50. Todestag von Robert Schuman

In diesem Jahr feiern wir zwei Gedenktage, die das deutsch-französische Verhältnis in den Mittelpunkt rücken: den 50. Todestag von Robert Schuman und den 50. Geburtstag der Deutsch-Französischen Freundschaft, die im Elyséevertrag 1963 von Adenauer und DeGaulle festgeschrieben wurde. Es ist zwar Zufall, dass beide Gedenktage im Frankreichjahr 2013 liegen, trotzdem: Fast hat man den Eindruck, dass durch eine Fügung des Schicksals im Elyséevertrag das Vermächtnis von Schuman übernommen wurde, gerade in dem Jahr als dieser durch und durch politische Mensch starb. „Die Vereinigung der europäischen Nationen erfordert, dass der Jahrhunderte alte Gegensatz zwischen Frankreich und Deutschland ausgelöscht wird,“ sagte Schuman bereits 1950. Er ist somit der Wegbereiter der deutsch-französischen Freundschaft.

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04.06.2013 von Andreas Haan

Europa ohne Grenzen?!

Nun wird es amtlich. Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten, das Europäische Parlament und die Europäische Kommission verständigten sich darauf, dass in Notfällen nationale Grenzkontrollen durchgeführt werden dürfen.

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24.11.2012 von Andreas Haan

2013: Das europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger

Die Europäische Union rief für 2013 ein europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger aus. Die EU-Kommission preist ihre Aktion als Partizipationsschritt für die Bürgerinnen und Bürger der EU-Mitgliedstaaten an. Rechtzeitig, ein Jahr vor der Europawahl 2014, sollen die Bürgerinnen und Bürger der EU-Mitgliedstaaten zur aktiven Debatte über die Zukunft Europas eingeladen werden.

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29.06.2012 von Dr. Hanno Thewes

EU-Gipfel: Sieg der Vernunft

Auf dem EU-Gipfel hat die Vernunft gesiegt. Die Sparauflagen werden gelockert. Notleidende Mitgliedstaaten können sich günstiger Geld besorgen. Euro-Kurs und Aktien gehen in die Höhe. Ein kompromissloser und harter Kurs bringt gar nichts. Sparauflagen müssen auch erfüllbar sein, sonst bewirken sie das Gegenteil: Die Menschen gehen nicht mehr mit und die Finanzmärkte lassen sich das durch hohe Zinsen ausgleichen. Die paradoxe Folge:

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12.06.2012 von Dr. Hanno Thewes

Bitte lasst Schengen Schengen sein

Die Pläne der EU-Innenminister vorrübergehend wieder dauerhafte Grenzkontrollen zuzulassen ist keine reine Sicherheitsmaßnahme. Es ist ein Rückfall in alte nationalstaatliche Rollen und könnte ein Drama für Europa werden. Freizügigkeit und Binnenmarkt sind die nach außen sichtbaren Säulen des geeinten Europas. Die inneren Werte, nämlich Vertrauen und Kooperation hängen unsichtbar damit zusammen. Dass man nun wieder Grenzkontrollen einführen will, weil man glaubt, Mitgliedsstaaten mit EU-Außengrenzen könnten ihre Grenzen nicht schützen, ist ein Zeichen des Misstrauens. Damit wird der Zusammenhalt in Europa ausgehöhlt.

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12.04.2012 von Dr. Hanno Thewes

Initiative für SaarLorLux-Mobiltarif

In unserer Großregion grenzen die Staaten Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland in einem eng verflochtenen Wirtschaftsraum mit hoher individueller Mobilität aneinander. Zwar sind die Grenzen nunmehr dank Binnenmarkt und Schengen durchlässig und durch den Euro entfallen Währungsschranken, allerdings wirken in unserer Region die nationalen Mobilfunknetze als Barriere. Wenn Sie im Grenzraum unterwegs sind, buchen sich die Endgeräte ständig in andere „ausländische“ Netze ein, was zu hohem finanziellem Aufwand und technischen Problemen, insbesondere beim immer wichtiger werdenden Datenaustausch, führt. Die Folge: Handys und Smartphones werden ausgeschaltet,

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30.03.2012 von Dr. Hanno Thewes

Prochaine Sortie: Peugeot

Adieu Peugeot. Das war's gewesen. Leider hat die Globalisierung auch dieses schöne Kapitel der saarländischen Wirtschaftsgeschichte beendet. Für Nostalgie ist jedoch keine Zeit. Das Saarland ist und bleibt der Brückenkopf zu Frankreich. Die Wirtschaft läuft sehr gut, lasst uns diese Chance nutzen, um neue Arbeitsplätze schaffen, mit innovativen zukunftsfähigen Unternehmen auch aus Frankreich. Wir wissen nicht, was Stadt und Land dem Autokonzern PSA geboten haben,

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09.03.2012 von Dr. Hanno Thewes

Super: 70 % der Saarländer wollen mehr SaarLorLux

Dass laut einer aktuellen Forsa-Umfrage 70 % der Saarländer der Meinung sind, dass eine stärkere Einbindung in SaarLorLux gut für uns ist, überrascht nicht nur auf den ersten Blick. Das zeigt, dass die Menschen im Land weiter sind als die Politiker. Denn seien wir ehrlich: Europa und SaarLorLux stehen in der saarländischen Landespolitik nicht an der Spitze, hier besteht vielmehr Nachholbedarf bei allen Parteien. Das Themenfeld wurde auch deshalb nur halbherzig beackert, weil die politischen Akteure glaubten, dass Europa die Menschen im Land nicht berührt. Doch das Gegenteil ist der Fall: Wir haben als Saarländer nur eine Chance, wenn wir die interregionale Karte spielen und uns europäisch ausrichten. Die Menschen im Land haben das erkannt.

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17.01.2012 von Dr. Hanno Thewes

Europäische Ratingagentur notwendig

Die Europäer brauchen endlich eine eigene Ratingagentur. Es darf nicht sein, dass dieses Geschäft von drei US-Einrichtungen monopolisiert wird. Wir reden immer davon, dass Europa ein Gewicht in der Welt braucht. Dazu müssen wir auch selbstbewusst genug sein, unsere eigenen Angelegenheiten zu regeln. Es kann der globalen Finanzwelt nicht schaden, wenn es auch eine europäische Sicht der Dinge gibt.

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28.12.2011 von Dr. Hanno Thewes

Endlich Chefsache: Marketing fürs Saarland

Der Chef der Staatskanzlei, Minister Andreas Storm, hat in der Saarbrücker Zeitung erklärt, dass die Markenstrategie für das Saarland nunmehr zentral verantwortet wird. Das ist eine gute Entscheidung: Denn Markenbildung ist eine strategische und somit ressort- und ebenenübergreifende Aufgabe. Doch Marketing ist mehr als nur Werbung. Dahinter steckt ein Leitbild, das alle im Land mittragen müssen.

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23.12.2011 von Dr. Hanno Thewes

Frohe Weihnachten und eine erfolgreiches Jahr 2012

Liebe Freundinnen und Freunde der Europa-Union, im Namen des Landesvorstandes wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben eine gesegnete Weihnacht und ein Gutes Neues Jahr 2012. Das zurückliegende Jahr war sicherlich eines der schwierigsten in der jüngeren Geschichte Europas. Trotz allem oder gerade wegen der Krisen ist deutlich geworden, dass es ohne Europa nicht mehr geht. Im kommenden Jahr brauchen wir wieder alle Kraft, um für die europäische Idee weiter zu arbeiten. Wir zählen dabei auf ihre Unterstützung. Sie ist nötig.

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21.12.2011 von Dr. Hanno Thewes

Mezz’ora italiana geht weiter

Gute Nachrichten vom Italienischen Generalkonsulat in Frankfurt: Die Sendung "mezz'ora italiana" des saarländischen Rundfunks kommt im neuen Jahr wieder ins Programm der Antenne Saar. Viele, darunter auch die Europa-Union Saar, hatten sich dafür eingesetzt. Damit geht es auch nach dem 50. Jubiläumsjahr weiter.

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17.12.2011 von Dr. Hanno Thewes

Es reicht jetzt mit Anti-Euro-Populismus: Endlich nach vorne blicken!

Die gescheiterte FDP-Mitgliederbefragung ist einmal mehr ein Beleg dafür, wie dünn das Eis der Anti-Europäer in den demokratischen Parteien ist. Nach dem FDP-Flop mit Anti-Euro-Wahlkampf in Berlin, nun die zweite Niederlage. Wir sollten endlich damit aufhören, Europa in Frage zu stellen. Alle Parteien sollten sich darauf verständigen und nach vorne blicken:

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09.12.2011 von Dr. Hanno Thewes

27 minus 1: eine gute Formel für Euro-Stabiltität

Dass jetzt die 17 Eurostaaten gemeinsam Vertragsveränderungen für eine Fiskalunion und damit für ein politisches Europa unterstützten ist ein gutes Zeichen. Offenbar ist es nur noch Großbritannien, das definitiv nicht dabei sein wird. Die anderen 9 Staaten haben sich die Option offen gelassen oder sind sofort dabei. Hier bewahrheitet sich das Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten

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19.11.2011 von Dr. Hanno Thewes

„Europäischstes Bundesland“ als Marke

Die Europa-Union Saar hat auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein stärkeres europäisches Profil für das Saarland gefordert. Dies ist im föderalen Wettbewerb eine Überlebensfrage für unser Land. Die Europa-Union fordert eine selbstbewusstere Vermarktung des Saarlandes als innovative, europafreundliche Region auf allen Ebenen. Die vorhandenen Potenziale müssen besser genutzt werden. Die Marke „europäischstes Bundesland“ konsequent vorangetrieben werden.

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18.10.2011 von Dr. Hanno Thewes

Mezz’ora italiana muss bleiben

Die Hörfunksendung des Saarländischen Rundfunks für die Italiener im Saarland „Mezz’ora italiana“ wurde auf Betreiben des Generalkonsulats der italienischen Republik mit sofortiger Wirkung abgesetzt. Diese Information hat im Saarland zu großen Irritationen geführt, auch vor dem Hintergrund, dass diese Sendung gerade in diesen Monaten ihr 50jähriges Bestehen feiert und die Unterstützung der Rundfunkanstalt auch weiterhin zugesagt ist. „Mezz’ora italiana“ ist nicht nur ein Stück Rundfunkgeschichte in Deutschland

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19.09.2011 von Dr. Hanno Thewes

Berlin: Liberaler Anti-Europa-Versuch kläglich gescheitert

Berlin-Wahl ist auch Euro-Abstimmung", mit diesem Spruch wollte die FDP in Berlin punkten und bekam verdiente 1,8 %. Dieses Ergebnis sollte allen eine Warnung sein, die mit Anti-Europastimmung versuchen, in Deutschland Stimmen zu sammeln. Dieses Manöver haben die Wähler durchschaut, sie wissen, dass es zu Europa keine Alternative gibt.

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14.09.2011 von Dr. Hanno Thewes

Griechische Tragödie in Berlin

Das ist Tragik: Die deutsche Koalitionsregierung zerbricht an der griechischen Krise. Mittlerweile ist die Regierung in Athen stabiler als die in Berlin. Da SPD und Grüne den Europäischen Stabilitätsmechanismus unterstützen, kommen wir in Europa trotzdem weiter. Diejenigen in der Koalition, die gegen den Rettungsschirm stimmen, erreichen also nicht ihr Ziel und versenken ihre eigene Regierung.

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06.09.2011 von Dr. Hanno Thewes

Schweizer Franken an Euro gebunden

Eine eigene nationale Währung hilft nicht: Der starke Franken belastet die Schweizer Wirtschaft. Export-Unternehmen bangen um ihre Existenz. Die Schweizerische Nationalbank hat nach der jüngsten Rekordstärke des Schweizer Franken einen Mindestkurs zum Euro festgelegt und will den Franken künstlich niedrig halten. Dies geschieht durch massive Käufe fremder Währungen. Das is die Folge, wenn gegen ein kleine Währung spekuliert wird. So würde es uns jetzt gehen, wenn wir die D-Mark wieder hätten. Deshalb: Es gibt kein zurück aus dem Euro.

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06.09.2011 von Dr. Hanno Thewes

Die Zukunft ist bilingual

Für die Zukunft des Saarlandes ist bilinguale Zusammenarbeit sehr wichtig. Daher laden die Europa Union Saar und die IHK Saarland am Donnerstag, den 15. September 2011, um 19 Uhr, zur Veranstaltung „Das Erlernen von Sprachen in Grenzregionen: Konzepte für die Förderung von Bilingualismus im Elsass und im Saarland“ ein. Am Abend werden aktuelle Projekte und Initiativen vorgestellt. Referenten sind der saarländische Bildungsminister Klaus Kessler und Armande Le Pellec Muller, der Rektorin der Académie Straßburg (Vertreterin des französischen Bildungsministers in der Region Elsass), die dem Publikum nach den Vorträgen für Diskussionen und Anregungen zur Verfügung stehen.

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19.08.2011 von Dr. Hanno Thewes

Eine gute Woche für Europa und eine schwere Geburt

Diese Woche war vielleicht die Geburtsstunde des politischen Europas: Deutschland und Frankreich einigen sich auf eine europäische Wirtschaftsregierung. Das ist eine gute Nachricht: endlich bekommt die Währung EURO auch einen politischen Unterbau sogar das deutsch-französische Tandem kommt wieder in Schwung. Natürlich sind die Begleitumstände diese Geburt, die Eurokrise, dramatisch. Doch wie sagte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer so treffend: "Die schwersten Geburten bringen die schönsten Kinder hervor."

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01.08.2011 von Dr. Hanno Thewes

Ein Präsident für Europa - Vielen Dank Wolfgang Schäuble

Gott sei Dank! Es gibt sie noch: Europapolitiker. Wolfgang Schäuble hat in der FAZ gefordert, dass die Europäerinnen und Europäer ihren Präsidenten direkt wählen sollen. Dieser Vorschlag ist endlich mal wieder eine Vision, statt ständigem Krisenmanagement

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22.07.2011 von Dr. Hanno Thewes

Euro-Rettung ein Sieg der Vernunft

Das neue Rettungspaket für Griechenland ist endlich eine politisch wie ökonomisch vernünftige Lösung. Verlängerung der Kredite, günstigere Zinsen und die Beteiligung des Privatsektors - all das kann und wird den Euro retten. Das neue Paket ist aber auch ein überzeugendes Bekenntnis der Politik für Europa.

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06.07.2011 von Dr. Hanno Thewes

Europa-Union fordert Rückbau der Beschränkungen an der Goldenen Bremm

In einem offenen Brief an die saarländische Verkehrsministerin Simone Peter fordert die Europa-Union Saar die Landesregierung auf, in Berlin und Paris zu intervenieren, damit die Verkehrsbeschränkungen am Autobahngrenz-übergang „Goldene Bremm“ abgebaut werden.

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05.07.2011 von Dr. Hanno Thewes

Grenzkontrolle: Es ist was faul im Staate Dänemark - und wir?

Diese Bilder hat man seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen: Grenzkontrollen in Europa. Dänemarks Einschränkung der Reisefreiheit ist auf den ersten Blick ein innenpolitisches Problem. Eine rechtspopulistische Partei konnte sie durchsetzen (schlimm genug!). Aber auch in Deutschland würde diese Idee Anhänger finden. Eine (nichtrepräsentative) Umfragen von Bild-Online-Nutzern ergab 77 % für Grenzkontrollen. Das ist die Stammtischmeinung. Das müssen wir ernst nehmen und noch mehr für mehr Europa kämpfen.

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20.06.2011 von Dr. Hanno Thewes

Bonjour Paris: la Sarre s'éveille

Endlich ist es soweit: Das Saarland will wieder eine Vertretung in Paris. Eine gute Botschaft für unser Land als europäischer Standort. Frankreich ist mit Abstand unser größter Handelspartern und das soll auch so bleiben. Daran und an unserem Profil als Motor der deutsch-französischen Beziehungen müssen wir arbeiten auch in Zukunft. Das ist unsere (einzige!) Chance im förderalen Wettbewerb der Regionen.

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10.06.2011 von Dr. Hanno Thewes

Grenzaktion in Schengen

Es ist mal wieder soweit: Wir müssen zur Säge greifen und Grenzpfähle durchtrennen. Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Saarland und Luxemburg rufen zu einer Aktion am 17.6. um 17 Uhr in Schengen auf. Parallel wird die JEF Deutschland an der dänischen Grenze aktiv.

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13.05.2011 von Dr. Hanno Thewes

Neue Schlagbäume : Wir sind noch nicht angekommen in Europa

Dass Dänemark wieder systematische Grenzkontrollen einführt, ist ein herber Rückschlag für alle Europäer. Vor 60 Jahren fing die Integration Europas damit an, dass junge Aktivisten Schlagbäume und Grenzpfähle durchsägten. Müssen wir jetzt wieder von vorne anfangen?

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18.04.2011 von Dr. Hanno Thewes

60 Jahre Montanunion: SaarLorLux die Wiege Europas

Am 18. April ist es 60 Jahre her, dass die Staaten Frankreich, Deutschland, Italien und Benelux mit dem Vertrag von Paris die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EKGS) gründeten und damit den Grundstein für die heutige Europäische Union legten. Die Gründung der Montanunion war der Beginn der Erfolgsgeschichte der Europäischen Einigung und nahm ihren Ausgang in unserer Region.

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11.04.2011 von Dr. Hanno Thewes

Bayern macht mal wieder auf Populismus gegen Europa.

Leider können es die Bayern mal wieder nicht lassen und profilieren sich auf Kosten Europas. Jetzt heisst es: Grenzkontrollen gegen Flüchtlinge aus Tuniesien, die in Italien anlanden. Einerseits argumentiert man: Das Problem ist nicht so schlimm, also kann Italien alleine damit fertig werden, andererseits tönt es: man muss sich durch Grenzkontrollen gegen die Flüchtlingsflut schützen. Was ist jetzt richtig?

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21.03.2011 von Dr. Hanno Thewes

Europa-Union plant Leitbilddebatte

Über 60 Jahre besteht der überparteiliche Verband Europa-Union nun. Viele Ziele wurden in Europa erreicht: Friede, Freiheit, Wohlstand. Auf einer Klausurtagung in der Europäischen Akademie Otzenhausen wurde nun beschlossen, für die Zukunft ein neues Leitbild für die Europabewegung zu entwickeln. Warum ist Europa heute wichtig? Wie können wir mehr Menschen dafür gewinnen? Welche neuen Herausforderungen gibt es?´

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18.03.2011 von Dr. Hanno Thewes

SR-Tatort: Besser Baguette als Minderwertigkeitskomplex

Der Vorstandschef von Saarstahl Dr. Klaus Harste hat Recht, wenn er kritisiert, dass das Saarland seine Medienmöglichkeiten nicht nutzt um den Standort SaarLorLux positiv zu vermarkten. Er nannte als Beispiel den Tatort. Dort würde unsere Region in dunkelsten Farben geschildert. Dieses Format zeigt zur besten Sendezeit aber noch eine weitere saarländische Schwäche: Den Minderwertigkeitskomplex.

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15.03.2011 von Dr. Hanno Thewes

AKWs gehören unter internationale Kontrolle

Leider ist Atompolitik immer noch nationale Politik. Weder die EU (Stichwort "Euratom") noch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) haben direkte Kompetenzen und können eingreifen, wenn Sicherheitsstandards unterlaufen werden. Die Frage der atomaren Sicherheit muss europäisch und international regelt werden.

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01.03.2011 von Dr. Hanno Thewes

Zweisprachigkeit sollte auch für Türken möglich sein

Der türkische Premierminister Tayyip Erdogan hat in einem Auftritt vor 10.000 Anhängern in Düsseldorf gefordert, dass türkische Kinder in Deutschland zurerst türkisch und dann deutsch lernen sollen. Jetzt gibt es einen Sturm er Entrüstung in Deutschland: Die Integration sei gefährdet. Aber was ist daran eigentlch schlimm, wenn Kinder in zweisprachig aufgezogen werden.

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28.02.2011 von Dr. Hanno Thewes

Eine Straßenbahn vom Saarland nach Lothringen gab es schon vor 80 Jahre

Es ist sicherlich nur eine historische Randnotiz mit lokalem Wirkungskreis: Vor 50 Jahren wurde die elektrische Straßenbahn zwischen Saarlouis - Überherrn - Creutzwald eingestellt. Das interessante daran:

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27.01.2011 von Dr. Hanno Thewes

Nationales Steuerrecht diskriminiert mobile Europäer

Die Europäische Kommission hat die Mitgliedsstaaten in einer Mitteilung (KOM(2010)769) aufgefordert, grenzüberschreitende steuerliche Hindernisse für Bürgerinnen und Bürger der EU zu beseitigen. Damit werden langjährige Forderungen der Grenzarbeitnehmer und Unternehmen in SaarLorLux unterstützt.

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18.01.2011 von Dr. Hanno Thewes

Euro in Deutschland stabiler als die gute alte Mark

Eine Analyse der Alllianz AG hat es an den Tag gebracht. Gegenüber 1999 hat der Euro in Deutschland ein Wertverlust von 18 %. Ein Euro ist also 82 Cent wert. Im gleichen Zeitraum hat der Dollar aber 25 % verloren: 1 Dollar vor über 10 Jahren ist heute noch 75 US-Cents wert. Der Durchschnitt der Euroländer liegt bei 79 ct. Fazit des Chefvolkswirts der Allianz Michael Heise: Die Geldentwertung lag in Deutschland ...

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10.12.2010 von Dr. Hanno Thewes

Europäische Verteidigungspolitik: Gut, Besser, Guttenberg

Die Begrenztheit der Mittel in allen europäischen Staaten bedeutet, dass nicht mehr alle notwendigen Fähigkeiten rein national bereitgestellt werden können", schrieb zu Guttenberg in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Diesen Vorstoß hat der deutsche Verteidigungsminister jetzt mit seinem schwedischen Amtskollegen auf europäischer Ebene eingebracht.

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08.12.2010 von Dr. Hanno Thewes

Euroanleihe muss kommen

Jean-Claude Juncker, der luxemburgische Premier und Chef der Eurogruppe hat recht: Wir brauchen europäische Anleihen, hinter denen alle - auch die starken Eurostaaten - stehen. Was jetzt passiert, ist nicht hinnehmbar: Länder mit großen Defiziten müssen umsomehr für ihre Zinsen zahlen.

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15.10.2010 von Dr. Hanno Thewes

Elsass wirbt für Deutsch - und wann das Saarland für Französisch?

Dieser Beitrag in der Saarbrücker Zeitung vom Mittwoch hat überrascht: Die Region Elass startet eine Werbekampagne für mehr Deutschlernen. Und das nicht in politischen Papieren und Absichtserklärungen sondern als Plakataktion und Medienoffensive.

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17.09.2010 von Dr. Hanno Thewes

Französische Schienensteuer gefährdet ÖPNV in der Grenzregion

Die Steuer wird ab diesem Jahr für alle Personenzüge, die nach Frankreich fahren, unabhängig von Häufigkeit und Kilometerzahl, pauschal fällig. Dies führt allein für die Saarbahnstrecke nach Sarreguemines zu einer Belastung von mehreren Hundertausend Euro jährlich.

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08.09.2010 von Dr. Hanno Thewes

Eurobarometer: Zustimmung zur EU sinkt - Menschen brauchen mehr Informationen über Europa

Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Europa sinkt. Das ist das Fazit, das wir aus dem aktuellen Europabarometer der Europäischen Kommission ziehen können. In Deutschland sagen nur noch 50% der Befragten, dass die Mitgliedschaft in der EU ein gute Sache sei.

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16.08.2010 von Dr. Hanno Thewes

Europa-Steuer wäre gut

Der EU-Kommissar für den Haushalt, Janosz Lewandowski, hat mit seinem Vorschlag, eine EU-Steuer einzuführen und damit die Ausgaben der EU-Kommission von den jährlichen Zahlungen der Mitgliedsstaaten unabhängiger zu machen, für Aufsehen gesorgt. Klar, dass ein solcher Vorstoß einhellig in den Nationalstaaten auf Ablehnung stößt. Dabei ist eine europäische Steuer eine sinnvoller Ansatz.

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02.08.2010 von Dr. Hanno Thewes

Euros werden im Ausland gedruckt?

Heute war es in der Saarbrücker Zeitung zu lesen: Deutsche Euros werden im Ausland gedruckt. Der Hintergrund: Bei einer Ausschreibung der Bundesbank ging der Zuschlag an Druckereien in Holland und Frankreich.

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02.07.2010 von Dr. Hanno Thewes

Abfall-Kooperation in SaarLorLux kein „Mülltourismus“

Umweltministerin Simone Peter sollte ihre negative Haltung gegenüber den Kooperationsplänen des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) in der Abfallentsorgung mit Lothringen überdenken. Die Ministerin hatte diese Pläne in der SZ kritisiert und pocht auf eine saarländische Lösung.

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14.06.2010 von Dr. Hanno Thewes

Europa braucht eigene Ratingagentur

Anglo-Amerikanische Ratingagenturen waren es, die die Euro-Krise noch verschärft haben. Ihre Monopolstellung und ihr interessengeleitetes Handeln haben auch in der großen Finanzmarktkrise nicht zur Verbesserung der Situation beigetragen.

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25.05.2010 von Dr. Hanno Thewes

Euro-Abstimmung im Bundestag

Die knappe Zustimmung des Bundestages zum Euro-Rettungspaket ist ein Armutszeugnis für die politische Klasse der Bundesrepublik. Obwohl klar war, dass dieser Rettungsschirm alternativlos ist, spielten viele Abgeordnete des Bundestages mit der politischen Zukunft Europas.

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08.05.2010 von Dr. Hanno Thewes

Europawoche mit Europaklassen war Erfolg

Die diesjährige Europawoche war ein großer Erfolg. Inbesondere die Projekte für Schülerinnen und Schüler stießen auf äußerst positive Resonanz. So auch das Schülerplenum im Saarländischen Landtag.

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26.04.2010 von Dr. Hanno Thewes

Griechenland braucht jetzt europäische Solidarität

Die Finanzkrise in Griechenland eignet sich nicht für antieuropäischen Populismus. Wer in Wirtschafts-, Finanz- und Währungsfragen den Emotionen freien Lauf lässt, gefährdet das gesamte System.

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24.03.2010 von Dr. Hanno Thewes

Europäisches Familienstandrecht überfällig

Die Pläne der EU-Kommission, das Scheidungsrecht für Paare aus unterschiedlichen Ländern zu vereinfachen sind zu begrüßen. Diese Reform wäre ein Einstieg in ein überfalliges europäisches Familienstandsrecht. Dieses Thema beschäftigt uns täglich in SaarLorLux.

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16.03.2010 von Dr. Hanno Thewes

Europäischer Währungsfonds muss kommen

Die griechische Haushaltskrise macht deutlich: Ein Europäischer Währungsfonds ist die logische Konsequenz einer gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsunion. Der Euro hat sich in der Weltwirtschaftskrise bewährt.

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12.03.2010 von Dr. Hanno Thewes

Zweisprachigkeit tut not

Das Treffen von Saarbildungsminister Klaus Kessler mit mit seinem Amtskollegen der Region Lothringen, Recteur Jean-Jaques Pollet, war wegweisend: Es wurden zwei entscheidende Themen angesprochen, bei denen dringender Nachholberaf besteht.

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03.03.2010 von Dr. Hanno Thewes

Europagalerie ist ein guter Name

Das neue Einkaufszentrum in der Landeshauptstadt Saarbrücken soll "Europagalerie" heissen. Dies ist ein guter Name für die ehemalige Saargalerie.

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02.03.2010 von Dr. Hanno Thewes

Oettinger macht uns Mut

Der neue deutsche EU-Kommissar Günther Ottinger hat mit seinem schwäbischen Englischauftritt für Aufsehen gesorgt. Von der YouTube-Gemeinde bis zu ARD-Zyniker Harald Schmidt: Überall gab es Spott. Doch seien wir ehrlich: ...

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12.02.2010 von Dr. Hanno Thewes

Vertriebene, was wollt ihr, wer seid ihr?

Die Diskussion um die Abgeordnete Steinbach und die Stiftung «Flucht, Vertreibung, Versöhnung» hat zu einem geführt: Auch 65 Jahre nach der Vertreibung können wir in Deutschland nicht umverkrampft über das Thema sprechen.

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20.01.2010 von Dr. Hanno Thewes

Mehr Kompetenzen für Grenzregionen: Abweichende Regelungen vom nationalem Recht sollen möglich sein

Der Beitrag des SZ-Redakteurs Gerhard Franz in der Saarbrücker Zeitung vom 20.02.2010 über einen Arbeitslosen, der in Deutschland gearbeitet hat aber in Lothringen wohnt und deshalb Probleme bekommt einen neuen Job zu finden

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12.01.2010 von Dr. Hanno Thewes

1,85% – zu wenig für EU-Beamte

EU Beamte haben besondere Privilegien: Sie verdienen überdurchschnittlich gut (bis zum 17.000 Euro im Monat), sie können mit 63 Jahren in Rente gehen, oder mit Abzügen sogar schon mit 55 Jahren. Sie zahlen nur 2% Beitrag zur Krankenversicherung und vieles mehr.

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07.12.2009 von Dr. Hanno Thewes

Herman van Rompuy
Herman van Rompuy

Herman van Rompuy – das Gesicht Europas

Herman van Rompuy. Die wenigsten kennen ihn, er selbst hat vor einem Jahr noch nicht gewusst, dass er belgischer Ministerpräsident wird und nun ist er erster Präsident des Europäischen Rates.

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03.09.2009 von Dr. Hanno Thewes

Martin: Ein Mann in der mentalen Falle

Europakritiker Hans Peter Martin zu Gast bei Fragen an den Autor, der SR-Erfolgssendung mit Jürgen Albers. Ich konnte auf dem Saarbrücker Halberg in der Senderegie dabei sein, wollte wissen, was das für einer ist, der sich allein gegen ein so großes System stellt.

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