Zweisprachigkeit sollte auch für Türken möglich sein

01.03.2011 von Dr. Hanno Thewes

Kritik an Erdogans Auftritt in Deutschland überzogen

Der türkische Premierminister Tayyip Erdogan hat bei einem Auftritt vor 10.000 Anhängern in Düsseldorf gefordert, dass türkische Kinder in Deutschland zurerst türkisch und dann deutsch lernen sollen. Jetzt gibt es einen Sturm der Entrüstung in Deutschland: Die Integration sei gefährdet. Aber was ist daran eigentlich schlimm, wenn Kinder zweisprachig aufgezogen werden. Im Gegenteil: Die Europäische Union plädiert für Zwei- oder gar Dreisprachigkeit. Im Saarland haben wir immer wieder das Ziel der Zweisprachigkeit (deutsch/französisch) betont. Deshalb sollte man diese Diskussion sachlich führen.

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