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Pressemitteilungen

18.03.2017

Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2017

Im Vorfeld der Landtagswahl am 26. März 2017 formulierte der Landesvorstand der Europa-Union Saar Wahlprüfsteine - hier das Ergebnis. Wir wünschen gespannte und spannende Lektüre.

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Europa-Union Saar > Blog > Blog-Beiträge

1,85% – zu wenig für EU-Beamte

12.01.2010 von Dr. Hanno Thewes

EU Beamte haben besondere Privilegien: Sie verdienen überdurchschnittlich gut (bis zum 17.000 Euro im Monat), sie können mit 63 Jahren in Rente gehen, oder mit Abzügen sogar schon mit 55 Jahren. Sie zahlen nur 2% Beitrag zur Krankenversicherung und vieles mehr.

Kein Wunder, dass die 44.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Brüsseler Zentrale immer in der Kritik stehen. Für dieses Jahr war eine Gehaltserhöhung von 3,7 % vorgesehen, dieser Betrag errechnet sich aus den  Werten für die Beamten der Mitgliedsstaaten aus dem Jahr 2008. So sieht es der EU Vertrag vor. Der Europäischen Rat hat beschlossen, angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise diesen Privilegierten nur eine Erhöhung von 1,85 % zu gewähren. Schließlich wird auch in den EU-Kassen das Geld knapp. Ein nachvollziehbarer Schritt: basiert doch der Referenzwert auf Daten vor der Krise. Man hätte erwarten können, dass dieses Zeichen der Solidarität (wenn auch zähneknirschend) von dem Brüsseler Topbeamten akzeptiert würde. Doch stattdessen hat die EU-Kommision in dieser Woche dagegen vor Gericht Klage eingereicht. Geht es denn diesen Beamten wirklich nur um Geld und Priviliegien? Ein unglaublicher Vorgang, der dem Ansehen der Europäischen Institutionen massiv schaden wird. Brüssel wird von den Menschen in der Region dadurch zurecht als Raumschiff wahrgenommen, dass den Bodenkontakt längst verloren hat.

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