Initiative für SaarLorLux-Mobiltarif

12.04.2012 von Dr. Hanno Thewes

In unserer Großregion grenzen die Staaten Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland in einem eng verflochtenen Wirtschaftsraum mit hoher individueller Mobilität aneinander. Zwar sind die Grenzen nunmehr dank Binnenmarkt und Schengen durchlässig und durch den Euro entfallen Währungsschranken, allerdings  wirken in unserer Region die nationalen Mobilfunknetze als Barriere. Wenn Sie im Grenzraum unterwegs sind, buchen sich die Endgeräte ständig in andere „ausländische“ Netze ein, was zu hohem finanziellem Aufwand und technischen Problemen, insbesondere beim immer wichtiger werdenden Datenaustausch, führt. Die Folge: Handys und Smartphones werden ausgeschaltet, oder es müssen zusätzliche Geräte mit jeweils nationalen SIM-Karten angeschafft werden. Das verkompliziert das Handling  und beeinträchtigt die Kommunikationsmöglichkeiten. Viele Bürgerinnen und Bürger sind deshalb schon an uns herangetreten mit der Bitte, eine Initiative  für einen „SaarLorLux-Tarif“ zu ergreifen. Deshalb haben wir jetzt die großen Mobilfunkanbieter angeschrieben. Denkbar wäre ein grenzübergreifender Tarif, der nur in speziellen grenznahen Zellen des jeweiligen Partnerunternehmens angeboten wird. Ein solcher Tarif wäre sicherlich auch ein interessantes Geschäftsmodell für andere Grenzregionen und würde im Saarland auf positives Echo stoßen.

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