27 minus 1: eine gute Formel für Euro-Stabiltität

09.12.2011 von Dr. Hanno Thewes

Dass jetzt die 17 Eurostaaten gemeinsam Vertragsveränderungen für eine Fiskalunion und damit für ein politisches Europa unterstützten ist ein gutes Zeichen. Offenbar ist es nur noch Großbritannien, das definitiv nicht dabei sein wird. Die anderen 9 Staaten haben sich die Option offen gelassen oder sind sofort dabei. Hier bewahrheitet sich das Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dieses Modell ist zukunftsfähig und bringt Europa weiter. Am Schluss werden wir mehr Europa statt weniger haben und das ist auch nötig in diesen schweren Zeiten. Die "splendid isolation "der Vereinigten Königreiches kennen wir schon aus anderen Zusammenhängen (Grundrechtscharta, Schengen). Sie gehört eben auch zu Europa und kann den Prozess der europäischen Integration nicht bremsen. 

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