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Neueste Blog-Beiträge

20.09.2014 von Andreas Haan

Schottland bleibt ein Teil Großbritanniens

Am Donnerstag, 18. September 2014 entschieden sich die Schotten in einem Referendum für den Verbleib in Großbritannien. Im Grunde genommen stellt das Referendum ein positives Zeichen für die Demokratie dar. Insgesamt verhielt sich Großbritannien im Vorfeld und am Wahltag selbst souverän und demokratisch. Der Verbleib Schottlands in Großbritannien kann auch als Plus für ihre Europafreundlichkeit gewertet werden.

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16.09.2014 von Dr. Hanno Thewes

Ja zur Juncker-Kommission

Die Europa-Union Saar begrüßt den Zuschnitt der Juncker-Kommission. Der Aufbau mit sieben Vizepräsidenten, die wichtige Politikfelder koordinieren, ist eine echte Politikinnovation. Damit wird das Schubladendenken des traditionellen Verwaltungsaufbaus überwunden.

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Pressemitteilungen

18.03.2017

Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2017

Im Vorfeld der Landtagswahl am 26. März 2017 formulierte der Landesvorstand der Europa-Union Saar Wahlprüfsteine - hier das Ergebnis. Wir wünschen gespannte und spannende Lektüre.

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Europa-Union Saar > Aktivitäten > Berichte > Alltag in Kabul

Alltag in Kabul

Wie kann Europa in Afghanistan konkret helfen?

Die Berichterstattungen mit schrecklichen Bilder über Selbstmordattentate und der damit gestiegenen Lebensgefahr für die heimische Bevölkerung reissen nicht ab. Gleichzeitig bemüht sich die EU die gespannte Situation vor Ort mit konkreter Hilfe zu entschärfen. Angesichts dieser Entwicklungen hat der Bezirksverband Saarpfalz der Europa-Union mit seinem Vorsitzenden Jürgen Zimper am 08.02.2009 zur Matinee „Alltag in Kabul – Wie kann Europa in Afghanistan konkret helfen?“ – in den „Homburger Hof“ in Homburg eingeladen.

Die interessierten Besucher konnten aus erster Hand von Asgar Abbaszadeh erfahren, wie schwierig das Leben und die Sicherheit für die Bevölkerung inzwischen geworden sind. Abbaszadeh ist als freiberuflicher Referent und als Dolmetscher in Kabul tätig, er lebt seit 2006 in Afghanistan. Seine Frau unterrichtet dort an einer afghanischen Schule. Armut, Arbeitslosigkeit und schlechte gesundheitliche Versorgung prägen das afghanische Leben, so Abbaszadeh. Lediglich mit dem Anbau von Drogenpflanzen erzielen Teile von Bauern spürbare Einnahmen. Gerade diese Unterversorgung und Instabilität führen nach Abbaszadeh zu Frust und Unmut und ist eine der Ursache für Ausschreitungen und Gewalt.
Afghanistan ist seiner Auffassung nach auch weiterhin auf militärische Hilfe aus der EU und den USA angewiesen. Diese sollen die Sicherheit vor Ort herstellen. Die Aufbauhilfen selbst gehören in die Hände von Hilfsorganisationen, so Abbaszadeh.

Auf Fragen der anwesenden Besucher nach der Zukunft Afghanistans zeigt Asgar Abbaszadeh, dass nur im Rahmen eines Gesamtkonzepts von Militärengagement und Aufbausorganisationen, sowie der Einbezug von Nachbarländern in den Friedensprozess sowie die friedfertigen Taliban in Verhandlungen und in eine Entwicklungsstrategie Afghanistan eine Zukunft hat. Hier könnten die EU und eine neu ausgerichtete Politik der USA mit Präsident Obama wertvolle Hilfe leisten. Denn nur wenn dem Land geholfen wird seine Infrastrukturen zu verbessern, gebe es eine Chance auf Frieden. Europa-Union Landesvorsitzender Hanno Thewes erklärte, in Afghanistan habe sich die europäische Sicherheitspolitik bewährt, trotz vieler Rückschläge, stehe das Land heute besser da als zu Zeiten der Talibanherrschaft.

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