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Neueste Blog-Beiträge

12.03.2010 von Dr. Hanno Thewes

Zweisprachigkeit tut not

Das Treffen von Saarbildungsminister Klaus Kessler mit mit seinem Amtskollegen der Region Lothringen, Recteur Jean-Jaques Pollet, war wegweisend: Es wurden zwei entscheidende Themen angesprochen, bei denen dringender Nachholberaf besteht. Zum einen die Sprachkompetenz in Kindergärten und Grundschulen. Trotz spürbarer Fortschritte muss sich hier mehr tun. Der echte Austausch saarländischer und lothringer Lehrkräfte (leuchtendes Beispiel Ludweiler-Lauterbach) muss zum Standard werden. Zum anderen die sprachliche Qualifikation in den Berufsschulen. Hier muss mehr geschehen, damit unsere Absolventen und Absolventinnen den gesamten Arbeitsmarkt SaarLorLux nutzen können. Kesslers Initiative hier die Zusatzqualifikation EURO-PLUS auszubauen ist also nur zu begrüßen.

03.03.2010 von Dr. Hanno Thewes

Europagalerie ist ein guter Name

Das neue Einkaufszentrum in der Landeshauptstadt Saarbrücken soll "Europagalerie" heissen. Dies ist ein guter Name für die ehemalige Saargalerie. Er dokumentiert einen Neuanfang mit saarländischem Selbstbewusstsein und unterstreicht das Lebensgefühl in unserer grenzüberschreitenden Region. Nirgendwo sonst in Deutschland wäre dieser Name passender: Denn wir sind schließlich das europäischste Bundesland. Wir wünschen den Betreibern des Centers viel Erfolg und eine weit über Saarbrücken ausstrahlende Beachtung. Der Name "Europagalerie" ist dafür Programm.

02.03.2010 von Dr. Hanno Thewes

Oettinger macht uns Mut

Der neue deutsche EU-Kommissar Günther Ottinger hat mit seinem schwäbischen Englischauftritt für Aufsehen gesorgt. Von der YouTube-Gemeinde bis zu ARD-Zyniker Harald Schmidt: Überall gab es Spott. Doch seien wir ehrlich: Hätten viele uns das besser gekonnt? Leider haben wir in Deutschland einen Hang zum Fremdsprachen-Perfektionismus. Selbst wenn wir 10 Jahre ein Idiom erlernt habe, trauen wir uns dann noch nicht in Echtumgebung in der fremden Sprache zu sprechen. Zu groß die Angst, einen Fehler zu machen. Lasst uns von Oettinger lernen: Einfach unbefangen sprechen, man wird schon verstanden und man wird sich verbessern! Das sind wir unserem weltoffenen Image, das wir täglich ausbauen müssen, schuldig. Diese Lektion hat uns der schwäblende EU-Kommissar erteilt. Und: Schlimmer kanns wirklich nicht werden!

Europa-Union Saar > Aktivitäten > Berichte > Landesgeneralversammlung 2009

Landesgeneralversammlung 2009: Europa-Union Saar bestätigt Landesvorstand

Neuwahlen zum Vorstand standen im Mittelpunkt der Landesversammlung der überparteilichen Europa-Union Saar in Saarbrücken. Als Landesvorsitzender wurde Dr. Hanno Thewes einstimmig im Amt bestätigt. Stellvertretende Vorsitzende bleiben Cornelia Hoffmann-Bethscheider (MdL), Jürgen Zimper und Christine Klos. Bestätigt wurden auch Geschäftsführer Bernd Reis und Schatzmeister Dr. Michael Meimeth. Als Beisitzer weiterhin im Amt sind: Dr. Lothar Kuntz, Roland König, Martina Decker, Georg Walter, Andreas Haan, Karsten Peters und Klaus Wolf. Die Versammlungsleitung lag in den Händen von EU-Ehrenvorsitzendem Arno Krause.

Grußworte auf der Veranstaltung hielten die Europaabgeordnete Doris Pack und der Präsident der Europa-Union Deutschlands, Peter Altmaier (MdB). Mit der Ehrennadel in Gold wurde der ehemalige saarländische Justizminister Dr. Franz Becker ausgezeichnet.

Landesvorsitzender Thewes bewertete 2009 als eines der erfolgreichsten Jahre für Europa. Mit dem Inkrafttreten des Reformvertrages habe Europa nach einem jahrelangen "Wechselbad der Gefühle" endlich wieder Handlungsfähigkeit erlangt. Es sei jetzt Aufgabe der Europa-Union die Bürgerinnen und Bürger über die neuen Strukturen der Europäischen Union zu informieren. Neben der Stärkung des Europaparlamentes und der nationalen Parlamente käme der neue Vertrag vor allem den Bürgern zugute. Erstmals sei einen europaweite Bürgerbegehren möglich.

In einem einstimmmig angenommen Antrag setzt sich Europa-Union mit dem Lissabon-Urteil des Bundesverfassungsgerichts auseinander. Die EU Saar will, die durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Deutschland ausgelöste europapolitische Grundsatzdebatte dafür nutzen, eine neue Entwicklungsperspektive für die Europäische Union insgesamt aufzuzeigen. „Wir werden gemeinsam mit den politischen Parteien und interessierten Organisation und Verbänden im Saarland darüber diskutieren, ob die europäische Perspektive des Grundgesetzes durch eine Verfassungsänderung bestätigt werden sollte“, heißt es in dem Beschluss.

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