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Neueste Blog-Beiträge

16.08.2010 von Dr. Hanno Thewes

Europa-Steuer wäre gut

Der EU-Kommissar für den Haushalt, Janosz Lewandowski, hat mit seinem Vorschlag, eine EU-Steuer einzuführen und damit die Ausgaben der EU-Kommission von den jährlichen Zahlungen der Mitgliedsstaaten unabhängiger zu machen, für Aufsehen gesorgt. Klar, dass ein solcher Vorstoß einhellig in den Nationalstaaten auf Ablehnung stößt. Dabei ist eine europäische Steuer eine sinnvoller Ansatz.

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02.08.2010 von Dr. Hanno Thewes

Euros werden im Ausland gedruckt?

Heute war es in der Saarbrücker Zeitung zu lesen: Deutsche Euros werden im Ausland gedruckt. Der Hintergrund: Bei einer Ausschreibung der Bundesbank ging der Zuschlag an Druckereien in Holland und Frankreich. Eigentlich ein ganz normaler wirtschaftlich nachvollziehbarer Vorgang. Doch was europäische Normalität ist, wird in der Öffentlichkeit noch lange nicht so gesehen. Und so werden wir auch noch länger damit leben müssen, dass uns EU-Mitgliedstaaten als "Ausland" verkauft werden, obwohl wir doch schon seit Jahrzehnten in der Europäischen Union vereint sind.

02.07.2010 von Dr. Hanno Thewes

Abfall-Kooperation in SaarLorLux kein „Mülltourismus“

Umweltministerin Simone Peter sollte ihre negative Haltung gegenüber den Kooperationsplänen des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) in der Abfallentsorgung mit Lothringen überdenken. Die Ministerin hatte diese Pläne in der SZ kritisiert und pocht auf eine saarländische Lösung.

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Pressemitteilungen

02.07.2010

Abfall-Kooperation in SaarLorLux kein „Mülltourismus“

Saarbrücken. Der Landesvorsitzende der Europa-Union, Hanno Thewes, fordert Umweltministerin Simone Peter auf, ihre negative Haltung gegenüber den Kooperationsplänen des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) in der Abfallentsorgung mit Lothringen zu überdenken. Die Ministerin hatte diese Pläne gegenüber der Saarbrücker Zeitung kritisiert und pocht auf eine saarländische Lösung.

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Europa-Union Saar > Aktivitäten > Berichte > Expertenrunde diskutiert über Zukunft der saarländischen Automobilindustrie

Expertenrunde diskutiert über Zukunft der saarländischen Automobilindustrie

Von Nadja Altpeter

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hinterlässt auch im Saarland ihre Spuren, insbesondere der Automobilsektor sorgt für Unruhen. Eine Expertenrunde der Europa-Union Saar diskutierte über die Zukunftschancen der saarländischen Autoindustrie.

Saarlouis. Im Saarlouiser Autohaus La Linea wurde eifrig diskutiert. Denn der Bezirksverband Saarlouis der Europa-Union Saar unter Leitung seiner Vorsitzenden Dagmar Heib (MdL) hatte zur Expertenrunde zum Thema „Die Krise der Automobilindustrie“ geladen. Mit dabei waren Hanno Thewes, Landesvorsitzender der Europa-Union Saar, Staatssekretär Albert Hettrich und der Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis (FDP).

„Die Automobilwelt ist eine verkehrte Welt geworden“, stellte Hanno Thewes fest und nannte in diesem Zusammenhang den Zusammenbruch großer US-Konzerne. Für Staatssektretär Albert Hettrich ist und bleibt das Saarland wichtiger Automobilstandort. Die derzeitige Situation bei Ford in Saarlouis stimme positiv, so Hettrich, obwohl „noch nicht alles in trockenen Tüchern“ sei. Deutliche Vorsprünge in den Bereichen Zuverlässigkeit, Forschung und Entwicklung begünstigten laut Hettrich die Automobilindustrie nicht nur im Saarland, sondern europaweit.

Auch Jorgo Chatzimarkakis teilte diese Meinung. „Das Saarland ist pro Kopf das größte Automobilzuliefererland Deutschlands“, so der Europaabgeordnete. Man müsse nun die richtigen Weichenstellungen vornehmen, um weltweit zu bestehen. „Weniger Bürokratismus und Elektroautos“ betrachtete er als wichtige  Maßnahmen.

Hettrich rechnete damit, dass sich die Zahl der Autozulieferer innerhalb von zehn Jahren halbiere und äußerte daher klar und deutlich: „Wer bestehen will, muss sich jetzt gut positionieren.“

Hanno Thewes, Albert Hettrich und Jorgo Chatzimarkakis diskutieren
Jorgo Chatzimarkakis, Hanno Thewes und Albert Hettrich in der Diskussion

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