Arboretum Europaeum

Minister Mörsdorf eröffnet Arboretum Europaeum – Park der Nachhaltigkeit in Otzenhausen

Trotz des wenig frühlingshaften Wetters fanden sich rund 170 Gäste am 28. März 2009 zur Präsentation des neu gestalteten "Arboretum Europaeum – Park der Nachhaltigkeit" in der Europäischen Akademie Otzenhausen ein. Innerhalb eines Jahres haben der SaarForst Landesbetrieb und die Akademie den Park neu gestaltet, der nun Interessierten ganzjährig offen steht. In einer Feierstunde zeichnete Arno Krause, Hausherr der Akademie, die Entwicklung des Arboretums von einem europäischen Gehölzgarten, gegründet vor nahezu auf den Tag genau 15 Jahren, zu einem Park nach, der inzwischen Bäume aus aller Welt sowie Kunstwerke beherbergt und neben der Erholung auch der Bildung für und durch die Natur dient. Stefan Mörsdorf, Umweltminister des Saarlandes, ging in seiner Festansprache u.a. auf die Bedeutung der Biodiversität ein, für die das Arboretum ein Beispiel biete.

Rasch war das blaue Band zwischen den beiden überlebensgroßen keltischen Kriegern am Eingang des Arboretums durchschnitten und der Gehölzgarten somit feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Einträchtig warten dort eine Vielzahl von Bäumen – z.B. eine Wollemia aus Australien ebenso wie kanadische Felsenbirne, der Baum des Jahrtausends Ginkgo biloba aus Ostasien ebenso wie eine Nebrodi-Tanne aus Sizilien - auf die wärmenden Strahlen der Frühlingssonne. Nicht nur Natur-, sondern auch Kunstfreunde kommen auf ihre Kosten: Zwischen geheimnisvoll bemoosten Wurzeln und Bäumen aus aller Welt blitzt das "Schwert des Odin" auf, wartet eine steinerne Echse auf Beute, ducken sich Hühner ins Gras. Besucher des angrenzenden keltischen Skulpturenwegs Cerda & Celtoi lädt ein keltisch inspirierter Pavillon mit einem "Gratio" (= Willkommen) zur Rast ein. Wer hingegen aktiv werden und gleichzeitig mehr über die Region erfahren will, kann sich an die Akademie oder den Forst wenden, die beide nach dem Konzept "Bildung für nachhaltige Entwicklung" arbeiten: Mit dem Förster kann man über Stock und Stein "sein" Revier entdecken oder eine vierstündige Zeitreise zu Fuß "Auf den Spuren der Kelten" unternehmen.

Kerstin Adam, Nonnweiler-Otzenhausen, den 28. März 2009

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