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Neueste Blog-Beiträge

12.04.2012 von Dr. Hanno Thewes

Initiative für SaarLorLux-Mobiltarif

In unserer Großregion grenzen die Staaten Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland in einem eng verflochtenen Wirtschaftsraum mit hoher individueller Mobilität aneinander. Zwar sind die Grenzen nunmehr dank Binnenmarkt und Schengen durchlässig und durch den Euro entfallen Währungsschranken, allerdings wirken in unserer Region die nationalen Mobilfunknetze als Barriere. Wenn Sie im Grenzraum unterwegs sind, buchen sich die Endgeräte ständig in andere „ausländische“ Netze ein, was zu hohem finanziellem Aufwand und technischen Problemen, insbesondere beim immer wichtiger werdenden Datenaustausch, führt. Die Folge: Handys und Smartphones werden ausgeschaltet,

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30.03.2012 von Dr. Hanno Thewes

Prochaine Sortie: Peugeot

Adieu Peugeot. Das war's gewesen. Leider hat die Globalisierung auch dieses schöne Kapitel der saarländischen Wirtschaftsgeschichte beendet. Für Nostalgie ist jedoch keine Zeit. Das Saarland ist und bleibt der Brückenkopf zu Frankreich. Die Wirtschaft läuft sehr gut, lasst uns diese Chance nutzen, um neue Arbeitsplätze schaffen, mit innovativen zukunftsfähigen Unternehmen auch aus Frankreich. Wir wissen nicht, was Stadt und Land dem Autokonzern PSA geboten haben,

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Pressemitteilungen

12.04.2012

Die Europa-Union Saar will SaarLorLux-Tarif

Die Europa-Union Saar startet eine Initiative für einen SaarLorLux-Handytarif. In Schreiben an die großen Mobilfunkanbieter wirbt die überparteiliche Organisation dafür, ein Angebot für Mobilfunkkunden in Grenznähe zu schaffen. „Nationale Mobilnetze wirken in SaarLorLux als Barrieren für Kommunikation“, schreibt Landesvorsitzender Hanno Thewes.

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Europa-Union Saar > Aktivitäten > 60 Jahre Europa-Union Saar > Festakt in der Europäischen Akademie Otzenhausen

Festakt in der Europäischen Akademie Otzenhausen

Von Nadja Altpeter

60 Jahre Europa-Union Saar, das bedeutet 60 Jahre Einsatz und Engagement für ein friedliches und handlungsfähiges Europa. Gefeiert wurde das am 18. Oktober in der Europäischen Akademie Otzenhausen.

Otzenhausen. Um das 60-jährige Bestehen der Europa-Union Saar gebührend zu feiern, kamen sie alle zusammen, Experten, Freunde und Mitglieder der Europa-Union. Unter den Gästen waren unter anderem der saarländische Ministerpräsident Peter Müller, der parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium und Präsident der Europa-Union Deutschland, Peter Altmaier, sowie Jean-Claude Juncker, Premierminister des Großherzogtums Luxemburg.

Hanno Thewes, Landesvorsitzender der Europa-Union Saar eröffnete den Festakt in der Europäischen Akademie Otzenhausen (EAO) und betonte dabei die Bedeutung europäischer Informations- und Aufklärungsarbeit für die Zukunft.

Ein handlungsfähiges und starkes Europa

In seinem Grußwort wies Philipp Klos, Vorstandsmitglied der Jungen Europäischen Föderalisten im Saarland (JEF Saar), auf die einmalige Erfolgsgeschichte der Europäischen Union und auf die unverzichtbare Zusammenarbeit zwischen Europa-Union und JEF hin. Ziel der JEF sei es immer noch, Europa zu einer rechtlichen und demokratischen Einheit der Bürger zu machen und dabei als Bindeglied zwischen Bürgern und Institutionen zu fungieren. Denn „nur ein Europa, das von einem gesellschaftlichen Konsens getragen ist, ist ein handlungsfähiges und somit auch ein starkes Europa“, so Klos.

„Die Europa-Union, eine der erfolgreichsten Bürgerbewegungen“ (Peter Müller)

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller bezeichnete die Europa-Union als eine der „erfolgreichsten Bürgerbewegungen der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts“. Er lobte allgemein Errungenschaften wie den gemeinsamen Schulunterricht deutscher und luxemburgischer Schüler oder das Vorhandensein eines gemeinsamen deutsch-französischen Geschichtsbuches, gab aber zu bedenken dass es noch viele Aufgaben zu bewältigen gäbe.

„Wir haben viel erreicht, aber wir haben auch noch viel zu tun“ (Arno Krause)

Arno Krause, Ehrenpräsident und Gründungsmitglied der Europa-Union Saar, ließ die Geschichte sowie wesentliche Erfolge der Europa-Union Revue passieren. Angefangen mit Gründung der Europäischen Akademie Otzenhausen im Jahre 1952 und dem Bau des ersten Europahauses in Otzenhausen (1959), über die Gründung eines Instituts für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (1969), die Entwicklung der Bezeichnung „SaarLorLux“, bis hin zur Einflussnahme auf die Eröffnung der deutsch-französischen Hochschule in Saarbrücken (1999) und der Gründung diverser Stiftungen – Europa-Union Saar und EAO haben bis heute viel erreicht. Dennoch ist für Krause klar: „Wir haben noch viel zu tun. Der europäische Einigungsprozess wird noch lange dauern, der Weg wird lang sein, aber wir werden ihn gehen müssen.“ Diesen Weg beschreiten Europa-Union und EAO derzeit mit ihrem neuen Großprojekt „Mut zur Nachhaltigkeit“. In zwölf Büchern werden verschiedene ökonomische und ökologische Themen behandelt, die „genauso schnell und unerwartet über uns hereinbrechen können wie die Finanzkrise“, so Krause. Diese Themen würden die die künftige Außenpolitik der Europäischen Union bestimmen.

Mitgliederzuwachs zu verzeichnen

Der Präsident der Europa-Union Deutschland und parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Peter Altmaier, begrüßte die bundesweit steigenden Mitgliederzuwächse bei der Europa-Union. Habe man noch vor wenigen Jahren von der Europa-Union als „aussterbende Spezies“ gesprochen, so sei es nun gelungen, die Europa-Union zu revitalisieren. An dieser Stelle dankte Altmaier insbesondere dem Landesvorsitzenden Hanno Thewes für sein Engagement. Altmaier warnte davor, Europa als „Summe nationaler Interessen“ zu definieren und betonte die steigende Notwendigkeit, sich für Europa zu engagieren.

Auszeichnung für Jean-Claude Juncker

Im Rahmen des Festaktes verlieh Altmaier die „Europa-Union-Medaille in Gold mit Stern“ an den luxemburgischen Premierminister Jean-Claude Juncker. Altmaier würdigte Junckers stetigen Einsatz zur Lösung europäischer Krisen sowie sein Bestreben, das Thema Europa mit Menschlichkeit zu füllen. „Jean-Claude Juncker hat allen proeuropäisch orientierten Menschen in Deutschland und Europa ein Gefühl dafür gegeben, dass Europa nicht nur eine technokratische Angelegenheit ist. Man kann Europa nur realisieren, indem man eine Botschaft überbringt: Europa ist eine zutiefst menschliche Angelegenheit“, so Peter Altmaier abschließend.

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