Für Europa aktiv
60 Jahre Europa-Union Saar
Willkommen bei der Europa-Union Saar
Die Europa-Union ist ein Teil des europaweiten Dachverbandes der UEF –
Union Europäischer Föderalisten – mit Sitz in Brüssel. In Deutschland
zählt sie 25.000 Mitglieder. Die Europa-Union Saar ist weder parteilich
noch konfessionell gebunden. Ihre Mitglieder sind demokratisch aktive
Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Europäische Integration
engagieren.
Mehr zur Europa-Union Saar …
Neueste Blog-Beiträge
12.03.2010 von Dr. Hanno Thewes
Das Treffen von Saarbildungsminister Klaus Kessler mit mit seinem Amtskollegen der Region Lothringen, Recteur Jean-Jaques Pollet, war wegweisend: Es wurden zwei entscheidende Themen angesprochen, bei denen dringender Nachholberaf besteht. Zum einen die Sprachkompetenz in Kindergärten und Grundschulen. Trotz spürbarer Fortschritte muss sich hier mehr tun. Der echte Austausch saarländischer und lothringer Lehrkräfte (leuchtendes Beispiel Ludweiler-Lauterbach) muss zum Standard werden. Zum anderen die sprachliche Qualifikation in den Berufsschulen. Hier muss mehr geschehen, damit unsere Absolventen und Absolventinnen den gesamten Arbeitsmarkt SaarLorLux nutzen können. Kesslers Initiative hier die Zusatzqualifikation EURO-PLUS auszubauen ist also nur zu begrüßen.
03.03.2010 von Dr. Hanno Thewes
Das neue Einkaufszentrum in der Landeshauptstadt Saarbrücken soll "Europagalerie" heissen. Dies ist ein guter Name für die ehemalige Saargalerie. Er dokumentiert einen Neuanfang mit saarländischem Selbstbewusstsein und unterstreicht das Lebensgefühl in unserer grenzüberschreitenden Region. Nirgendwo sonst in Deutschland wäre dieser Name passender: Denn wir sind schließlich das europäischste Bundesland. Wir wünschen den Betreibern des Centers viel Erfolg und eine weit über Saarbrücken ausstrahlende Beachtung. Der Name "Europagalerie" ist dafür Programm.
02.03.2010 von Dr. Hanno Thewes
Der neue deutsche EU-Kommissar Günther Ottinger hat mit seinem schwäbischen Englischauftritt für Aufsehen gesorgt. Von der YouTube-Gemeinde bis zu ARD-Zyniker Harald Schmidt: Überall gab es Spott. Doch seien wir ehrlich: Hätten viele uns das besser gekonnt? Leider haben wir in Deutschland einen Hang zum Fremdsprachen-Perfektionismus. Selbst wenn wir 10 Jahre ein Idiom erlernt habe, trauen wir uns dann noch nicht in Echtumgebung in der fremden Sprache zu sprechen. Zu groß die Angst, einen Fehler zu machen. Lasst uns von Oettinger lernen: Einfach unbefangen sprechen, man wird schon verstanden und man wird sich verbessern! Das sind wir unserem weltoffenen Image, das wir täglich ausbauen müssen, schuldig. Diese Lektion hat uns der schwäblende EU-Kommissar erteilt. Und: Schlimmer kanns wirklich nicht werden!